November u, Dcccmber 1705.
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mit einander zu „heben und zu legen," und daß an den bereits getroffenen Verabredungen nichtszu verbessern noch abzuändern, sondern das Ganze einfach der Vollziehung cntgcgcnzuführcn sei. Da,^ ^ aus dem vorgefundenen Instrument ergibt, die katholischen Orte schon 1^26 mit Herzog PhilippMailand einen Bund geschlossen, den sie mit Rüksicht auf die Religion, den Handel und die nachbarlichen^Mtnissc der cnnctbirgischen Untcrthancn 1587 in ein engeres Schirmbündniß umgewandelt haben, wird,"'ier der Voraussczung, daß der spanische Gesandte die erforderliche Vollmacht bcsize, gutgcfnndcn, das Capi-in besprochener Weise zu erneuern, und zwar ohne Rüksicht auf die nicht ganz entsprechenden Zahlungen,. "'ü dadurch der Vorwurf widerlegt werde, als lasse man sich nur durch das Geld bestimmen, Nidwalden^üragt ,»it Rüksicht auf die Drohungen des Kaisers, cö solle in dem Bündnis; der Passus „rieo^nosainto^ ^ dutti <ii sum rsssni, sudäibi e stati" weggelassen und eine bessere Garantie für die Lieferungund Früchten gefordert werden. Da dieser Anregung, und besonders der leztcrn, von allen Orten^lsall gegeben wird, so erhält eine Commission den Auftrag, sich beim spanischen Gesandten zu erkundigen," die nöthige Vollmacht bcsize, ob eS mit den versprochenen Satiöfactioncn und den VersicherungenZahlungen seine Richtigkeit habe und ob er nicht im Fall sei, neue Eröffnungen zu machen,di/ ^>""dte crwicdcrt, waö er mündlich oder schriftlich versprochen habe, verbürge er mit dem Worte^Königs; er habe Vollmacht, für die zwei im Mailändischcn befindlichen Regimenter die alte Capi-""s zwei Jahre zu erneuern; die anerbotcncn SatiSfactioncn werde er, wenn es verlangt werde,^'""de aushändigen bis an einen Rest an das Bcßlcrischc und Amrhpnischc Regiment; doch könne auch.. ^ auf p^n 15, Dcccmber geliefert werden, indem er hicfür eine Obligation von Herrn de la Chapclle inhabe; von Mailand her habe er nicht geglaubt eine Vollmacht nöthig zn haben, indem er nicht vom^ "»atvr, sondern dircct vom König abhänge; da aber die verbündeten Orte diese Vollmacht durchaus vcr-^ ^ Expressen in Mailand verlangt und hoffe sie morgen oder übermorgen
liul können. Schließlich wünscht er zu vernehmen, waö die Propositivn des kaiserlichen Abgeordneten
s°l//^ Darauf crwicdcrt die Commission, die Vollmacht sei nach dem Herkommen unerläßlich, ohneabgeschlossen werden. Ziachdcm sie auch ihren Wunsch nach besserer Titulatur geäußert, sei^>-chri^ Gesandte gleich mit der Bemerkung in die Rede gefallen, er habe deshalb bereits dem Königeund zwar deswegen, weil er nicht über sich nehmen könne, die Succcssorcn in der Herrschaft in°hnc Vorwisscn des Königs dahin zu verbinden. Der Prinz von Vaudcmont habe sich selbst^ch»c/ ^ die Ehre haben, die Abgesandten der Orte mit dem Titel .kllnstrmsimi« auözu-
^>Icu/ dann ein Gleiches künftig auch ihm, dem Gesandten, zustehen würde. Die Proposition dcö
sij, Abgeordneten habe eigentlich nichts Anderes enthalten, als was im kaiserlichen Rcscript gestanden-/^^s der Haltung Oesterreichs müsse man daher neuerdings auf erhöhte Sicherheit für die LieferungFrüchten dringen. Der Gesandte hat hierauf seine Versicherungen erneuert und sich anerboten,dkx ^ Expressen zum französischen Gesandten nach Solothurn zu schikcn, um von diesem zu Händen^rtc das schriftliche Versprechen einzuholen, daß ihnen Salz und Frucht nach der Zusage dcö^'°u Frankreich auö werde geliefert werden, Uebcr diesen Bericht und namentlich über die Bereit-er k ^sortigcr Bezahlung ist die Session sehr befriedigt, und sie beauftragt die Kanzlei, unter Abgabe!» ^ Proposition des kaiserlichen Abgeordneten vom spanischen Gesandten die wirkliche Bezahlung
^1»» Forderung zeigt sich dieser „cinömalö übernommen"; gleichwie von ihm die Vor-
^ucr Vollmacht gefordert werde, welche morgen oder übermorgen eingehen werde, so könne auch er