1008
August 17NZ.
Man sehe auch in dem Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
Bern.- sreib. Bogt, überh. «v. vv«. III. Art. 22—24.
Bogtei Schwarzenburg. »». It. I. Art. 77—80.
Bogt. Orbc u. Tscherlitz. I. »»— «. «»»». rr. i»i vvt?. Art. 24t— 260.
Vogtei Krandso». I»—«. «o «II II- «»«» xx. ,»,»!». kkil— Itltlt. Art. 473—480.
Bogtci Murten. Ii. -»!». I»I». kf— Iii». xv. w— Art. 700—708.
49«.
Confercnz der V katholischen Orte.
Wegais, 1702, 23. Austuft.
LandcSarchiv Schwyz. Abschiede.
Gesandte: Luccrn. Johann Martin Schwytzcr, Statthalter; Major Jakob Balthasar, des Rath^Uri. Joseph Anton Püntiner, Landammann; Anton Schmid, alt-Landammann und Landshauptnia»"Sch wyz. Franz Lcodcgar Nidcröst, Landammann; Johann RochnS Abpbcrg und Johann Dominik Betsch»^beide alt-Landammann; Hauptinann (Walther) Bclmont uild Hauptmann (Joseph) Schorn». Untcrwalde»Johanil Wirz, alt-Landammann und Pannerhcrr, und Joh. Baptist (Franz) Anderhalden, des RathsObwaldcn; Johann Kaspar Achcrmann, Landammann, und Johann Melchior Dillicr. Statthalter von 'waldcn. Zug. Johann Jakob Brandenberg, Statthalter; Johann Heinrich Jtcn und Christoph Andern»^'beide alt-Ammann. . .
Die von den V Orten dem spanischen Gesandten ausgehändigte Erklärung, daß sie Philipp V.mailändischc Capitulat auf die im Bund bedungenen fünf Jahre nach Karl II. Tod halten wollen und ds'verlangten Volksaufbruch unter gewissen Bedingungen bewilligen, hat Luccrn veranlaßt, diese Confercnz ci»st'berufen, um die Capitulation zu berathcn, die Sichcrstellung der gemeinen und besonder» Ansprachen 'mailändischen Staat anzustreben und die Antwort an den kaiserlichen Gesandten vorzuberathcn. In erwBeziehung wird ein Schreiben des spanischen Gesandten vom 23. August verlesen, worin er sagt, er stzu mehrerer Vereinfachung die Capitulation von 1690 grundsäzlich angenommen und in, Sinne dcrjc>»st^welche den Dienst verlangen, verbessert, namentlich das Werbgcld auf 12 Thalcr erhöht. Man ist 'zwar überzeugt, daß man bei diesem zugesagten Sold nebst Brod und Porronc mit Ehre und Nuzcn d»>konnte; allein Bedenken macht noch der Umstand, daß die Hauptleute für die Bekleidung und Montirung 0^Compagnicn eine allzugroße Summe, nämlich 5 bis 6000 Gl. vorstecken müßten, und daß man »us ^Anweisungen (Patcntilicn) nach früherer Erfahrung nicht 4 PhilippSthalcr ziehen, sondern einen Verlust ^-1 bis 5"/o und noch mehr erleiden werde. Man ist daher der Meinung, es sollten den Hauptlcutc» ^König größere Gcldzuschüsse gemacht und von ihm besondere Beauftragte bezeichnet und besoldet werde»,den Hauptlcutcn die Patcntilicn in vollem Werth und einen Monat vor dem Verfall auszuzahlen; in d> ^Falle wäre dann diese Capitulation besser als die französische und jede andere. Da aber der Capitui^^,cntwurf bisher nur Luccrn zugekommen war, so wird derselbe sammt einem Gutachten dieses Ortes »' tAbschied genommen. Dabei wird aber allgemein vorbehalten, vor Abschluß der Capitulation und dein ?llst ^der Mannschaft gewisse Garantien für die Bezahlung oder Versicherung der gemeinen und der bcs»>