— 265 —Die Köpfe werden warm, die Gemüther erhitzen sich; injenen Zeiten war dazu noch weit weniger nöthig. EinFlintenschuß fällt; Marin, von den Jägern wird dadurchgetödtet. Der Maire des Orts tritt auf; die übrigen Jä-ger, nur auf Rache sinnend, geben Feuer auf ihn. DerTod zweier Freiwilligen von der Nationalgarde (Julienund Auvry) ist die Folge davon. Der Ort, wo dies al-les sich zuträgt, wird von einer Heerstraße durchschnitten.Ein Fuhrmann, der des Weges kommt, wird neben seinenPferden erschossen. Ein andrer Bürger sinkt von mehrerenMesserstichen zu Boden; fünf Personen werden schwer ver-wundet, eine Frau von acht und sechzig Jahren ist unterdieser Zahl. Sie stirbt einige Tage nachher.Den anscheinenden Grund dieser Ereigniß haben wirerzählt; es war aber auch noch eine geheime Ursache vor-handen. Kaum verbreitete sich jene Nachricht in Paris, soeilten auch sechs Bataillons der Nationalgarde, mit ihrenKanonen, und Lafayette an ihrer Spitze herbei. Manverhaftete einige Jäger, welche in ihren Verhören einstim-mig aussagten, daß sie am Morgen dieses Tages Geld em-pfangen hätten, und daß man sie auf ein Unternehmen vor-bereitet habe. Der weitere Rechtsgang ward unterdrückt;die Schuldigen kamen ohne Strafe davon.
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