— 250ner Parthei neue Waffen in die Hände. Man streute aus,Ludwig XVI. habe seine Freiheit verloren; er werde inden Thuilerien gefangen gehalten. Die Beschlüsse der Na-tionalversammlung wurden auf das verächtlichste behandelt.Und was war das Ende dieser Bewegung? Die Nation begnügte sich damit — denn dies war ihre ganze Rachedie Treulosigkeit und die Beschämung des Adels öffentlichbekannt zu machen. Das Volk aber, welches ein gutes Ge-dächtniß hat, konnte diesen neuen Anschlag nicht völlig ver-gessen. Es erinnerte sich später nur allzu lebhaft daran.Ein anderer, weit höllischerer Entwurf sollte zu Endedes Monats ausgeführt werden. Unter dem Sale der Na-tionalversammlung war sehr künstlich eine Mine angelegtworden. Diese sollte auf ein gewisses Zeichen angezündet,der Areopag dadurch in die Luft gesprengt und alle Mit-glieder desselben zerschmettert werden. — 1) So sammel-ten die Königsfreunde selbst glühende Kohlen auf, ihreHäupter.Die Ermordung eines Bürgers zieht drei Ad-lichen zu Aix den Tod zu; im Okt. 1790.Wir müßen es wiederholen, denn es ist eine Thatsache:das Volk erlaubte sich niemals den ersten Schritt zumVerbrechen; der wurde jederzeit von andern gethan.1) Schon in den damaligen Zeiten wurde dies von vielen vernünfti-gern Leuten für eine bloße Schimäre gehalten. Die englischePulververschwörung sollte wohl den Stoff dazu hergeliehen haben.
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