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Juli 1694,
2U4.
Gemeineidgenössische Jahrrechmingstagsazuilg.
Baden. 4. Juli.
Staatsarchiv Lucer». Allg. Abschi-d- Bd. I.XXX, kol. l»2.
Gesandte: Zürich, Johann Heinrich Escher, Bürgermeister; David Heß, Statthalter. Bern, Joh^'"Rudolph Sinner, Sckclmcistcr; Johann Friedrich von Willading, des Raths. Lucern. Aurelian ZurgW'-Schultheiß und Stadtvcnncr; Johann Martin Schwytzcr, Obcrzcughcrr. Uri. Sebastian Emanucl Ta»»^Statthalter; Jost Azarias Schmid, Sckclmeister. Schwyz. Johann Rochus Abyberg, Landammann; lllr> 'Ulrich, des Raths. Untcrwaldc». Peter Entz, Landammann von Obwaldcn; Johann Franz AcheringLandammann, und NiklauS Kaiser, Sekclmcister von Nidwaldcn. Zug. Johann Weber, des RK^'Christoph Andcrmatt, Ammann. Glarus. Johann Ludwig Tschudi, Ritter, Landammann; Johanilalt-Landammann. Basel. Johann Christoph Burkhardt, Obcrstzunftmcistcr; Johann Jakob Meria», ^Raths. Freiburg. Franz Philipp von Lauten genannt Heid, Schultheiß; Hauptmann FranzVögelin, Sckclmcistcr. Solothurn. Johann Victor Bcscnval, Ritter, Schultheiß; Urs Suri, M»>^Schaffhausen. Johann Konrad Ncukomm, Bürgermeister; Johann Konrad Wäpfcr, StatthalterPanncrhcrr. Appenzell. Anton Marian Speck, Landammann, von Jnnerrhoden; Konrad Zellweg^Landammann, von Außerrhoden. Abt von St. Galle n. Freiherr Fidel von Thurn, erster Rath "Erbmarschall; Georg Wilhelm Ringk, Landhofmcistcr. Stadt St. Gallen. Johann Konrad Fels, ZcNich^
». Der Zustand des Münzwesens erscheint als ein befriedigender, da auf der lcztcn TagsaMöLuccrn diejenigen Orte, deren Schillinge Anstand erregt hatten, sich erklärt haben, mit der Prägung derb'einzuhalten. Einige Orte behalten sich vor, kleine Handmünzcn abzurufen, wenn sie überhand nehme» w>nWegen der frieSländischcn Thaler und der savoyischcn Vicrtclsthalcr läßt man cö beim lcztjährigcnverbleiben. Gegen den höhern Curs der Dublonen will man deswegen nicht einschreiten, weil eine chMaßregel einen Zudrang schlechter Geldsortcn zur Folge haben könnte. Bern befürchtet daskleiner fremder Münzen und beschwert sich namentlich über allerhand nicht probchaltige Schillinge,einzuschreiten es sich vorbehalte. Zürich berichtet, daß in dem Reich dreierlei neue Thalcr geschlagen n'ewelche besser seien, als die Krcuzthalcr; Zürich nehme sie aber der Conscqucnz wegen nur für einen ^an, obschon sie auswärts für zwei Gulden cursiren. Zug ahndet, daß so viele Rappen geschlagen u" ^ ^Schließlich läßt man cö beim lcztjährigcn Abschied verbleiben. I». Basel verdankt allen eidgcnößijelch" ^zugewandten Orten ihre bereitwilligen Erklärungen in Betreff des „proclamirten und effigirtcnBasel berichtet, die auf der leztcn Tagsazung zu Lucern erlassene Empfehlung an die obcrösttw'Regierung zu Innsbruck in Sachen seines Mitbürgers ZäSlin habe die Wirkung gehabt, daß die ^ ^österreichische Regierung um gründliche Berichterstattung ersucht worden, die indessen aber noch nicht ^gangen sei; dem abermaligen Gesuche um Erlaß eines Mahnschreibens wird entsprochen. «I. Die ^voll Zürich eröffnen, Hauptmann Vigicr, Dolmetscher des französischen Gesandte», sei zu ihnen ^Quartier gekommen und habe berichtet, daß der Gesandte, weil er durch Unpäßlichkeit verhindert se>,
Session zu erscheinen, dieser leztcrn die königliche gute Zuneigung und seine persönliche Dicnstbcrcün'