April in Mai 1694,
511
279.
Konferenz der drei Orte Uri, Schwyz und llnterwalden.
Vrunncn. i4. ?lpril.
Va»dc»i>rchi»> Sch»»>» Abschiede.
Gesandte: Uri, Schwyz, Obwaldcn. (Unbekannt.) Ridwaldcn. Johann Ludwig Lussi, Land-smann; Karl Joseph Lussi, alt-Landa»nnann und Pannerhrrr,
Die Konferenz ist von Uri ausgeschrieben worden, weil Rappcrswyl das Recht, die Werbung zu ge-statten, in Anspruch nimmt.
», Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Schirmortsangclcgenhcite»:
""ppeiMyi. «>.
2»9.
Coilferenz der mit Neuenbürg verburgrechteteu Städte Luceru und Freiburg.
^'nccrn. 4. Mai.
»!»d
»iaaisarchiv L»c-r». A-ic»^ Nrucnburg.
^sandte: L u c e r n. Aurelian Zurgilge», Schultheiß; Johann Rudolph Dürlcr, alt-Schulthcisi;Aph Mohr, Statthalter; Hans Martin Schwyher, des Raths. Frciburg. Franz Philipp von Lauten^m»n Schultheiß; Simon Peter Vondcrwcid, des Raths.
^ ^s ist genugsam bekannt, wie schimpflich den 18. März abhin bei der Investitur der neuen Landeö-Neuenbürg und Valangin, Marie von Orleans, Herzogin von Longucville, sowohl der damalige^^dcrneur von Neuenbürg, Herr von Affry von Freiburg, beseitigt, als auch von den Rathen der dreiVaroii von Grandcourt von Frciburg als Fremder vom Rathc ausgeschlossen, und die StandcS-^ ^'»tc Städte Frciburg und Solothurn, nämlich Johann Ludwig von Roll, Johann Friedrich voni;. ""d Franz Joseph Wallicr, und von Dicßbach-Grandcourt, Bonstcttcn von Travcrs und Estavayer^ ^'rv„ zurükgewiescn worden sind.'-') Dieses Vorgehen greift nicht nur die Ehre der betreffenden Privaten' lendcrn berührt auch, namentlich durch die Beschlüsse der ncuenburgischen StandcSräthc, die verbürg-st» . Städte und sonach auch die katholische Religion. Daher hatten Frciburg und Solothurn sofort bei^ Anordnung einer Konferenz verlangt, und sich nachher mit einander in KcrzcrS über die Mittelbesprochen, wie diesen Beschwerden abzuhelfen sei. Da aber zwischen Frciburg und Solothurn^batiken darüber gewaltet, und Solothurn in Folge der Erklärung der Herzogin von NcmourSApril, daß den verburgrechteteu Städten durch ihre Bürger und Unterthanen von Neuenbürg nicht
1 Diese behaupteten nämlich das Recht ber Assistenz bei der Investitur des neue» Landesherr» von Neuenbürg in^>aft ihrer Eigenschaft als »enenburgische Vasallen, das ihnen verweigert wurde. Man sehe den Jnvestitnract vomMärz IVN4,