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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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Februar 1094.

27tt.

Gememcidgeiwssische Tasssazung.

Lucern. 2 t. bis 27. Februar.

swatoarchiv Lucer». Allg. Al>Ich. I.XXX, k°I. 58.

Gesandte: Zürich. Johann Heinrich Eschcr, Bürgermeister; Rudolph Steiner, Statthalter. BernRudolph Sinner, Sckclmcistcr. Luccrn. Aurelian Zurgilgcn, Schultheis: und Vcnncr; Johann RudolphDürlcr, Ritter, alt-Schulthciß und Panncrhcrr; Rudolph Mohr, Ritter, Statthalter und Stadtvcn»«'Johann Martin Schwptzcr, Obcrzcughcrr. Uri. Johann Karl Bcßlcr, Landammaun und Panncrhcrr'Azariaö Schmid, des Raths. Schwyz. Jakob Weber, Ritter, Landammann; Franz Bctschart undRudolph Rcding von Biberegg, Ritter, beide alt-Landammann. Untcrwaldcn. Johann Wirz, La>Namman», und NiklauS Jnifcld, dcö Raths von Obwaldcn; Johanir Ludwig Lussi, Ritter, Landammaun oc»Nidwaldcn. Zug. Beat Kaspar Zurlaubcn, Ritter, Statthalter; Johann Weber, dcö Raths. Glar»^Fridolin Zwciscl, Landammann; Johann Ludwig Tschudi, Ritter, Statthalter. Basel. Christoph BurkhardsObcrstzunftmeister; Johanil Rudolph Fäsch, des Raths. Frei bürg. Karl Kepler und JohannBoccard, beide deö Raths. Solothurn. Urö Suri, Vcnncr; Johann Ludwig von Roll, Sckclmcich^Schaphausen. Tobias Holländer, Bürgermeister; Johann Konrad Wäpfer, Statthalter und PanncrhcrrAppenzell. Anton Marian Speck, Landammann, von Jnncrrhodcn; Laurenz Tanncr, Landammaun, m'"Außcrrhodcn. Abt von St. Gallen. Freiherr Fidel von Thurn, Ritter, Erbmarschall; Georg Wilh^"'Ringk, Landhofmcistcr. Stadt St. Gallen. Johann Konrad Fclö, Zcughcrr.

Die Tagsazung versammelt sich, weil im verflossenen November ein mit eidgenössischem Gut^u ^mcistcntheilö mit Früchten bcladcncs, von Rheincck nach Rorschach auf den Wochcumarkt fahrendes S ^durch zehn wohlbcwaffnctc Soldaten aus der Garnison zu Konstanz auf eidgenössischem Gebiet in der 'Mäßigkeit des Abtcö von St. Gallen gewaltsam angefallen, überwältigt und unter schändlichen Schmach" ' ^Schcltwortcn weggeführt, und zuerst nach Wasserburg und dann nach Buchhorn gebracht wurde.

Folge dessen gethancn schriftlichen und mündlichen Verwendungen dcö Obcramts im Rhcinthal undAbtes von St. Gallen sind ohne Erfolg geblieben und endlich an den schwäbischen Kreis gewiesenweshalb die das Rheinthal regierenden Orte sich an den Bischof von Constanz und de» Herzog ^

Würtcmbcrg, als den für den schwäbischen Kreis ausschreibenden Fürsten wendeten, aber auch nichts au ^

Last a"

als eine leere Vertröstung auf die bevorstehende Versammlung des Kreises erhalten konnten, so daßdie Sache zur Abhebung der sich stets mehrenden Bedrängnisse und der bald unerträglich werdenden 5die gcsammtcn eidgenössischen Orte gebracht werden mußte. Die Tagsazung erinnert sich, wie die ^nosscnschaft in diesem Jahrhundert bei den gemeinhin durch ganz Europa wüthcndcn Kriegen stchbcglüktcn Wohlstandes erfreute, wie aber mehr denn je im gegenwärtigen Kriege von abholder Seite ^wurde, die in so süßem Ruhestand dem Vaterland zuschcinendcu Gnadenstrahlen vcrhindcrlich abzu)' ^Allein troz der corrcctcn neutralen Haltung der Eidgenossenschaft gegen die allseitigen Nachbarschaftensie doch nicht dahin kommen und nicht ausweichen können, daß ihr nicht dem Rhcinstroni und dementlang von den dortigen Nachbarcn mit allerhand Vcxationen, Ucber- und Eingriffen, Beraubungcu