Zuli 1K93.
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^us>ch»^ Mx^„dtcn ernstliche Gegenvorstellungen zu machen und Gcnngthuung zu verlangen; in
betreff dkg ancrbotcncn KornS mögen sich diejenigen Orte bei ihm anmelden, welche solches begehren, lieberneue Unterredung hinterbringt die Abordnung folgenden Bericht: Der Gesandte verlange, man solle die^atur der Beschwerden wohl unterscheiden, ob sie nämlich neu oder alt, aus seinem (dcö Gesandten) Bereich," " ob sie das Kricgscommissariat, die vordcröstcrrcichischc Regierung oder den schwäbischen Kreis beschlagen;unmittelbar von ihm herrühre, wolle er Namens des Kaisers verantworten; waö aber Andere betreffe,man schriftlich eingeben, wo er dann bereit sei, solche Rcclamationen zu untcrstüzen; als Sachwalter' Kaufleutc solle man ihn nicht ansehen; für die Abschaffung der schwäbischen Zollcrhöhung werde er sich^wenden und hoffe darin Abhilfe zu crzwekcn; dagegen verlange er, das, jedes Ort „eine individual gründ-X. ansdrüklichc und umständliche Erklärung der Transgrcssioncn halber" ihm einliefere. Hierüber wirdbeschlösse eö soll jedes Ort dem Gesandten seine Beschwerden schriftlich eingeben. Basel wird ans' Ansuchen zugesichert, wen» ihm aus seine Beschwerden wieder keine Gcnugthuung crthcilt werde, sei^ "ch bevollmächtigt, ihm in eidgenössischem Namen die erforderlichen Empfehlungsschreiben auszustellen,kaiserlichen Gesandten wird in Antwort auf seine beiden Schreiben unterm 13. Juli mitgcthcilt, wie^ namentlich auch Frciburg, in Betreff der TranSgrcssionen erklärt haben; bcinrbenS wird füreiner größcrn Menge Korn, sowie für die freundliche Bcrwcnduug deö Gesandten in diesenGelegenheiten gedankt und schließlich die Abstellung dcö neuen Zolls und die Ocffnung des freien Verkehrs,Inders »üt Getreide verlangt. Zürich erneuert dabei seine Verwahrung, daß cS die Verantwortung, wenn^ TranSgrcssionen nicht inSgcmcin abgestellt werden, den Orten, die nicht rcmcdircn wollen, überlasse. Miti5. Juli wird der kaiserliche Gesandte um seine Verwendung ersucht, damit Basel, Frciburg^elothurn der Eontrebandwaarcn halber gehalten werden, wie die übrigen Orte, und daß die eidgc->vcrd Handelsleute, welche mit den verabredeten obrigkeitlichen Scheinen versehen seien und darauf beeidigt»o», ^ willkürlichen EidcS enthoben werden, welcher ihnen von dem auswärtigen Commissariat abgc-^werden wolle. An den Kaiser und den Prinzen Ludwig von Baden, von denen noch keine Antwortsowie an den Herzog von Würtembcrg und den Bischof von Konstanz wird gleichzeitig das^ ) um Abstellung des neuen Zolls und Ocffnung dcö freien Handels erneuert. Bei der Nothwendigkeit,^ haben, der das Schreiben an seinen höchsten Ort einliefern und auch die Antwort
^ Expedition urgire» und befördern helfen sollte, und da laut einem Berichte ein Herr Hofmann von^)»r>^ Wie» sich aufhält und daselbst Kanuncrherr geworden ist, wird Landhofmcistcr Freiherr vonlu l - demselben das Schreiben an den Kaiser zur beförderlichen Abgabe gegen gebührende RceompenS
<»n pj ' ^rncrn Schreiben vom 18. Juli crwicdert der kaiserliche Gesandte, daß er die ihm
hvrh Betreff der TranSgrcssionen mitgcthciltcn Erklärungen, wenn sie auch nicht ortSwcisc formulirt^)licl' aufrichtig vorauösczc; eö bleibe also nichts mehr übrig, als daö Versprochene that-
^'s'ou; die Orte mögen sich also nur zurükcrinncrn, wessen sie sich diesen Krieg hindurch vcr-s"dcö nicht nur innerhalb seiner Grenze», sondern auch in den gemeinen Vogtcicn jedes°lq>, indirccte Vorschublcistung zu den TranSgrcssionen verhindern, wo er dann nicht nur zur Verab-Getreides, sondern auch zu andern Diensten stets bereit sei. Nach langer Bcrathung, in welchergeantwortet werden soll, wird folgende Erwiederung inö Protokoll aufgenommen und dem>» ^ b'wch einen Ausschuß mündlich eröffnet: Die ihm mitgcthcilten Erklärungen bestehen nicht bloß"^e», sondern sie seien auch inö Werk gesezt worden; ein guter Thcil der Orte habe nämlich den