— 232Ein Offizier von den Schweitzern, als Nationalgardistverkleidet, wird unter dem Ther angehalten. Man bringtihn auf die Munizipalität und findet drei Briefe des Ober-befehlehabers über die Marechaussee (Landreuter, Sicher-heitskorps) bei ihm. Dieser meldet darin dem Marquisvon Bouille und dem Obersten der Marechaussee zuMetz, welche Mittel er für die dienlichsten halte, um dasRegiment Chateau Vieux aus dem Königreiche her-auszuschaffen. Die Munizipalität wird durch den wüthendenPöbel gezwungen, die Briefe laut vorzulesen. Sogleich ruftalles: Verrätherei! Einige nähere Nachrichten vonder Verbindung, welche zwischen den Soldaten und denBürgern Statt findet, und die eben nicht sehr schonend ab-gefaßt sind, erhitzen die Gemüther auf das Aeußerste. Al-les vereinigt sich, dem Marquis von Bouille hartnäcki-gen Widerstand zu leisten. Man glaubte, daß er nur des-halb nach Nancy komme, um daselbst eine Gegenrevolu-tion zu bewirken. 5.)Wir kehren zurück und folgen dem General Malseig-ne. Ein Detaschement Kavallerie aus Nancy setzt ihmzwar nach, erreicht ihn aber nicht; er kommt glücklich nachLüneville. Bei seinem Eintritt in diese Stadt nimmt erdie Karabiniers, welche er ehemals kommandirt hatte, fürseine Sache ein, und erhält das Versprechen ihres mann-haften Schutzes. Sogleich steigen mehrere von ihnen zuPferde und ſprengen jenen Reutern entgegen. Bald wer-den sie mit denselben handgemein, strecken dreizehn davon5) Die Bürger von Nancy nahmen an dem ganzen Aufstandkeinen Theil; dort, wie allenthalben in ähnlichen Fällen,that dies nur der Pöbel.Der Uebers.
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