ten sie ihren Aufbruch beschleunigt; in dem nämlichenAugenblicke hatten sie aber auch das Direktorium, auf An-stehn des Marquis von Bouille, ersucht, sich auf den30. August nach Nancy zu begeben. Die Besatzung em-pfängt die Ankommenden mit vielen Freundschaftsbezeigungen,und zieht sie mit leichter Mühe in ihr Interesse.Am 28. schleicht sich Malseigne durch das eineThor, 4) während Denoe durch das andere zu entwi-schen sucht. Auf diese Nachricht geräth alles in BewegungDenoue wird angehalten und nach einem Gefängniß ge-führt, dessen man sich sonst für die Strafbaren des Regi-ments König bedient hatte. Eine Gruppe von Offizieren,die dem Zuge begegneten, fällt mit dem Säbel in der Faustüber den Volkshaufen her, welcher den Kommudanten inseiner Mitte hat, und unaufhörlich schreit: An die La-terne! an die Laterne! Noch haben sie aber wenigausgerichtet, als plötzlich ein Korps Reuterei herbei sprengt,die Offiziere auseinander treibt und mehrere von ihnenverwundet.In der Stadt herrscht inzwischen die gräulichste Unord-nung. Die Luft ertönet vom Rufe: Zu den Waffen!Der Generalmarsch wird geschlagen und in wenig Augen-blicken sammelt sich die Nationalgarde unter ihre Fahne.Das Volk erlaubt sich andere Ausschweifungen; mit Bei-hülfe der nicht bewaffneten Landleute sprengt es die Thoredes Zeughauses und bemächtigt sich einer großen Mengevon Waffen.4) Herr von Malseigne entfernte sich auf dringendes Bit-ten des Bürgerrathes, welcher für sein Leben besorgt war.Der Uebers.
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