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Deccmber lK88.
Nidwalden läßt die Konferenz dnrch den Landammann und den Statthalter Bali besuchen.
Landesarchiv Nidwalden - WochcnrathSproiololl v, 2V, Nov. IS88. to>-
Des Monticellcr- und Parinesancrstrcits wegen findet eine abermalige Konferenz in BrunnenAnfangs Januar 1689. Nidwalden ordnet dahin ab Landshauptmann Lussi und Statthalter Bali mit ^Instruction, beide Anstände zu erledigen unv zu suchen, daß Schwyz in dein Parmesanerhandcl sei» Bcwll'»iß von 999 Gulden^crlege. Landesarchiv Nidwalden. Wochenraihsproiololl vom s. Januar IK8«, kol
Außerordentliche gemeineidgenössische Tagsaznng.
Baden, i>. bis l4. Deccmber.
«>aai«ar<»tv Lucer». Mg. Absch. Bd. I,XXiV. k-,1. I!>7.
Gesandte: Züri ch. Hanö Heinrich Eschcr, Bllrgcrmcistcr; Andreas Meyer, Obcrstfcldhauptma»»Statthalter. Bern. Niklans Dachsclhofcr, Venncr; Abraham Tillier, Sckclmcistcr. Lnccrn. Aurcl^'Zurgilgcn, Schultheiß; Rudolph Mohr, Ritter, Statthalter. Ur i. Johaun Karl Beßlcr, Landamman»Pauncrherr; Johann Martin Schmid, Zcughcrr. Schwyz. Jakob Weber, Ritter, alt-Landammann; -Rudolph Reding, Statthalter. Untcrwaldcn. Wolfgang Müller, Landanunann ob dem Wald; 2^Ludwig Lussi, Landammanu und Landöhauptmann nid dem Wald. Zug. Johann Jakob Brande»^'Statthalter; Christoph Andcrmatt, Sekclmcistcr. Glaruö. Christoph Elmcr, Landammanu; HanSTschudi, Ritter, Statthalter. Basel. Emanucl Socin, Bürgermeister; Johann Balthasar Burkh^ 'Drcicrhcrr. Frciburg. Tobias Gottrau, Schultheiß; Franz Peter Vögelin, Bürgermeister. Soloth»Johann Victor Bcscnval, Ritter, Schultheiß; Urs Suri, Venncr. Schaff Hausen. JohannNcukomm, Bürgermeister; Christoph Moßmann, Sckclmcistcr. Appenzell. Anton Marian Speck, ^^Halter, von Jnnerrhodcn; Laurenz Tanncr, Landanunann, von Außcrrhvdcn. Abt von St. Ga>^Freiherr Joseph von Thurn, Ritter, Obcrvogt zu RomanShorn. Stadt St. Gallen. Tobias Sch»^Sckclmcistcr. Biel. Abraham Scholl, Bürgermeister; Johann Peter Wildcrmct, Sckclmcistcr.
(Schwyz abwesend.) Die gegenwärtige Tagsazung ist besammclt worden, weil laut einem ^dcS französischen Gesandten der König die Neutralitätserklärung auch auf zwei Stunden Entfern»»!)^der eidgenössischen Grenze unter der früher gestellten Bedingung ausdehnt, dann aber auch, weilnehmen nach der lcztc Abschied in einigen Orten verschieden aufgefaßt werden wolle. I». Der fraiü^ ^Gesandte wird am 7. Deccmber auf gcthaue Anmeldung in die Sizung der mit Ausnahme von ^vollständigen Tagsazung abgeholt. In seinem Vortrag stellt er den Eidgenossen vor, wie der KöMfiihren Wünschen jederzeit entsprochen habe und immer daS größte Wohlwollen für sie hege, sofern s»Bundcspflichtcn nachkommen. Er warnt sie aber auch, sich nicht in fremde Händel einzulassen und ^den Feinden Frankreichs keine Hoffnung zu geben, daß das gute Vcrständniß zwischen dem König »^Eidgenossenschaft getrübt werden möchte. Schließlich eröffnet er, daß er nach Hofe zurükbcrufcnund durch Herrn Amelot crsezt werde, daß er aber der Eidgenossenschaft immer zugethan bleibe und . .,>zihrem guten Andenken empfehle. Am 9. Deccmber wird ihm dieser Vortrag durch eine Deputation " ^verdankt, mit der Versicherung, die Eidgenossenschaft werde ihre Bundcspflichtcn gegen Frankreich