Oktober u, November 1K88.
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Besondere Verhandlungen der katholischen Orte.
^ i (Die niit dein Bischof von Basel verbündeten Orte.) Abgeordnete dcö Bischofs von Basel stellenbesuch um kräftige Verwendung, daß daö Biöthum in diesen kriegerischen Zeiten einer gedeihlichen»tralität genießen mochte. Hierüber wird dem Kaiser und dem König von Frankreich angelegentlich gc-. . c>, und dieses Geschäft ncbstdem den beiderseitigen Gesandten empfohlen. «. Die gleichen AbgeordnetenMcrcn sich Vorweisung eines besonder« CrcditivS, daß in Folge eines Aiandatcs, welches alle' l»hr von Frucht aus dem Elsaß verbiete, sich das Domstift Arlcöhcim, welches seine meisten Frucht-^^'^u i,„ Elsaß habe, gleichsam ohne Brvd befinde. Ein Gesuch an den französischen Intendanten^ Crange, daß ihnen nur das für den HauSbrauch Nöthige verabfolgt werde, sei bis auf weitemKönigs abgeschlagen worden. Die verbündeten Orte erlassen daher ein dringendes Gesuch an' ^"uig, dem Begehren des Stiftes im leztcrn beschränkten Sinn zu entsprechen, wofür auch der fran-dgß ^ seine Empfehlung zusichert, v. Die bischöflichen Gesandten stellen daö fernere Begehren,
Pa, ^^kngcsandtschaft der verbündeten Orte mit einem in aller Orte Namen ausgefertigten offenen^derum von Zeit zu Zeit beim Bischof erscheinen möchte. Hierauf erklären sich die Orte bereit,'Verb wie bisher, umgangsweise anzuordnen, wofür das offene Schreiben in Luecrn ausgefertigt
^ " möge. Als rüksichtlich solcher im Namen aller Orte auszufertigenden offenen Schirmpatentc in der^meinen Siznng eine Anregung gemacht wurde, äußerten sich die evangelischen Orte, solches werde ihrenvielleicht nicht zuwider sein, sofern man für die Stadt Mülhausen ein Gleiches zugebe, v. MitS>ctobcr meldet der Bischof von Basel, dcd Intendant de la Grangc habe das unteredie ^"'ßkr Rheins mit einer Eontribution von ll)l)l) RcichSthalcrn belegt und auf den Fall, daß
^hre, Tagen erfolge, militärische Exemtion angedroht. Hicvon wird durch einen
sogleich dein französischen Gesandten Mittheilung gemacht, welcher cineSthcilS dem Königebis ^ zu machen verspricht, andernthcilS den Intendanten um Verschiebung aller Exemtion bittet,
^Nci/ des Königs einlange. Ein gleiches Gesuch wird an leztcrn auch von den verbündeten
bci x. (Die mit Savopcn verbündeten Orte.) Auf Beschwerde des savoyischcn Gesandten, daß
'^^üewandcrtc Waldcnser wieder zurükgrkomnien seien und sich bei Schaffhauscn aufhalten, wirdbei d' ^lcnstand in der allgemeinen Session verhandelt. Dem Grafen Govonc wird angezeigt, man habe^ lchwercn KriegSeonjunetliren nicht wcitcrS kommen können, als der gemeine Abschied (l<) enthält,auf Spanien verbündeten Orte.) Der spanische Gesandte wird um seine Verwendung ersucht, daß
^rdc ^ ^ aber ohne Erfolg geführten Beschwerden von Seite des Königs bald Antwort crthciltdie die ennetbirgischcn Vogteicn regierenden Orte geben ihm zu diesem Zwckc ein Memorial^ lS. u. Rhcinthal.) ,»». (S. u. Thurgau.)
Man sehe auch i» der Abthcllung Herrschastsangelegenhelten:
^Ktej ^burgau. la. Art. 198. IuriSdictionS- ». Hohheitsrechte. »»». Art. 692. Leeales (Gachnang).
^ischas/^^ Kirchliches, Glaubenssachen; Geistl.
^ Art. 269. Stifte ». Klöster (Pfäfers).
^ I». Art. 396. Handels- n. Verkehrswesen. Art. 37. Obrigkeit!. Güter, Lehen >c.
kreisch?» Gesandten nach dem Bernerexemplar.