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Mai 1688.
129.
Konferenz der VII katholischen Orte sammt dem Abt von St. Gallen.
Lucern. Uttt«, tt. Mai u. l. Juni.
Zwalsarchw Lue«»,,. Allg. Adsch. Bd. I.XXIV. k»I. 7.
Gesandte: Lucern. Aurelian Zurgilgcn, Schultheiß; Rudolph Mohr, Statthalter und StadtvcinicrlJohann Martin Schwytzcr, Oberzcughcrr; Johann Ludwig Meyer, alt-Kornhcrr und des Raths. Ur>Johann Karl Beßlcr, Landaminann und Panncrherr; Johann Martin Schmid, Zcughcrr. Schwyz. Fr»"!Bctschart, Landammann; Franz Ehrlcr, alt-Landammann; Anton Jgnaz Ecbcrg, des Raths. Untcrwaldc»Wolfgang Müller, Landammann ob dem Wald; Niklaus Kaiser, Landammann, Johann Ludwig Lussi,Landammann, und Karl Joseph Lussi, Ritter, Panncrherr nid dem Wald. Zug. Johann Jakob Braiidc»berg, Statthalter; Johann Weber, alt-Landvogt und des Raths. Frciburg. (Entschuldigt.) Solothur»Urs Suri, Sekelmcister. Abt von St. Gallen. (Entschuldigt.)
». Frciburg und der Abt von St. Gallen entschuldigen ihr Ausbleiben schriftlich. I». Ein Borschsunbenanntcr Bewerber um die Uebcrnahme und Betreibung des Postwcscns durch die Eidgenossenschaftüber den St. Gotthard nach Italien wird verlesen und nach Hervorhebung verschiedener bedenklicheran einen Ausschuß gewiesen, welcher auf den folgenden Tag sein dahcrigcS Gutachten schriftlich vorlegtEin kurzer Extract dieser Bedenken, soweit sie nicht lediglich zur nähern Ucbcrlcgung durch die Obrigkeitzu Papier gebracht worden, wird denjenigen Herren, welche den Vorschlag einreichten, behufs Rükäußcr»^zugestellt, mit der Einladung, darüber mit Herrn Muralt von Zürich, weicher dem Verlauten nachHerrn Fischer von Bern in diesem Vorhaben begriffen sein soll, zu confcrircn und zu vernehmen, wieBedenken und den dagegen geseztcn Vorschlägen begegnet werden wolle. DaS Ergebniß dieser Verhandlung'"wird dann an sämmtliche Obrigkeiten zu berichten sein, damit sie im Falle sind, sich auf einen Heils"»"'"Entschluß zu erklären. < . Auf abermalige Beschwerde des spanischen Gesandten, daß nun der ZahlungSlcr»""verstrichen, wird der Landvogt zu Mcndriö angewiesen, der Kirchcnvcrwaltung von Varcse die bcsü'^Kaution zurükzuerstatten, unter der Androhung, daß, wenn dieses bis zur badischcn Tagsazung nicht gcsch^'man ernstlichere Maßregeln ergreifen würde. Gleichzeitig wird Bern, als mitrcgicrcndes Ort und alsjcnigc, daö den Landvogt bestellt hat, ersucht, diesen ebenfalls zur Erfüllung seiner Verbindlichkeit anzuwcil^"Hicvon wird dem spanischen Gesandten Mittheilung gemacht und damit das Gesuch verbunden, cS >»ocl?""die von zwei Jahren her ausstehenden Bundcsgeldcr beförderlich bezahlt werden. «I u. v. (S. u. Mc»dr>^t. Die schon seit mchrcrn Jahren ohne allen Erfolg gegen Mailand geführten Klagen wegen bundcöwivN^Steigerung der Zölle, Umgehung der Pässe, Vcrtheucrung des Salzes und rükständigcr Bezahlung der ""Dienste des Königs gewesenen Regimenter werden ernstlich besprochen, und es wird dabei aus das '"Artikel 19 deS Bundes angegebene Mittel hingewiesen, nämlich vor die im Bunde bestimmten RicherRecht nach Bellcnz vorzuschlagen. Da aber einige Klagen nur die mit Spanien verbündeten, andere »ennet des GebirgS regierenden und endlich andere sämmtliche Orte der Eidgenossenschaft angehen, s»dieses Geschäft zur Instruction der Orte auf die badische Tagsazung verwiesen. Von diese», Entsch^wird dem spanischen Gesandten zu Händen dcö GubcrnatorS von Mailand in einem nachdrükliche» Sch"""