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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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August 1687.

Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Herrschaftsangelegenhettc»!

Bogtci Luggarus. I». Art. lZZ. Geistliche, Kirchliches ,c. «. Art. 48. Justizsachen, Recht, Gericht.

Vogtei Mainthal. ». Art. t59. Anstünde mit Mailand.

119.

Conferenz der VIII alten Orte außer Zug.

Zug. ll. bis Iii. August.

Etaalsarchiv «ucern. Mg. Absch. Bd. I.XXIII, kol. »S.

Gesandte: Zürich. Heinrich Escher, Bürgermeister; HanS Kaspar Landolt, Sekelmcistcr. Bcr"Abraham Tillier, Sekclmcister. Lucern. Rudolph Mohr, Ritter, Statthalter und Stadtvcnncr. ti r>Johann Karl Bcßler, Landammann und Panncrherr; Johann Sebastian Muhcim, alt-Landau»»''""Schwyz. Franz Ehrler, Landammann; Franz Betschart, alt-Landammann. Untcrwaldcn. Joha»"von Dcschwandcn, Landammann ob dem Wald; Wolfgang Christen, Landammann, und Johann Lud»"!!Lussi, alt-Landammann nid dem Wald. Glaruö. Christoph Elmcr, Landammann. Ausschüsse d^Stadt Zug. Oswald Kolin, Sekclmeistcr; Paul Müller, Landvogt; Karl Kaspar Kaiser, Sekelmesst^'Karl Joseph Brandenberg, Landvogt; HanS Jost Müller, Obcrvogt; Wolfgang Vogt, Stadtschrc'^Ausschüsse der Gemeinde Baar. Jakob Zumbach, Ammann; Melchior Boßhard, Sekelmeisü''Bernhard Stammler; Martin Schmid, Sekclmeistcr; Christoph Andcrmatt, Sekelmcistcr; Oswald Utü'st^Weibel.

w. Diese Conferenz hat Zürich auf Verlangen von Zug einberufen wegen eines ZugrcchtcS aufRied in Baar, welches von der leztern Gemeinde alö zu Recht bestehend anerkannt, von dem Stadt-AmtSrath aber als aufgehoben erklärt wurde. Da Baar diesem leztern Spruche nicht Folge leistenso rief Zug die Vermittlung der Unbeteiligten der VIII alten Orte an und trat gegen Baar alsauf. Der Wortführer der Stadt Zug, Stadtschrcibcr Vogt, bringt vor: Am 25. Hornung 1629 h» ^Heini Weber an der Sihlbrükc, Gemeinde Mcnzingcn, von jung Hans Schmid dieses Ried um ä5l1 G»^gekauft, dasselbe dreizehn Jahre besessen und dann seinem Sohne Peter hinterlassen. Nach ncunundfü»^jährigem Bcsiz der Weber habe Sekclmcister Christoph Andermatt auf dieses Ried ein Zugrccht prätc»^aus dem Grunde, weil der Kauf von 1629 nicht in der Kirche ausgerufen worden sei. Der RathGemeinde Baar habe Andcrmatt das Zugrccht zugesprochen, obschon Peter Weber, alö BergmannMcnzingcn, sich ausschließlich auf den Stadt- und AmtSrath, als seinen Richter, berufen und in Baarins Recht getreten fei. Hierauf habe sich jener via laoti in den Besiz dcö RicdcS gesczt, dem WeberPferde abführen und den Hanf ziehen lassen. Peter Weber habe nun beim Stadt- und Amtsrath ^und Schirm gesucht, welcher nach zweimaliger erfolgloser Vorladung des Rathes zu Baar und dcömeisterö Andcrmatt am 111. Juli das Urthcil von Baar aufgehoben, das Zugrccht Andcrmatts »»statterklärt und den Peter Weber in seinem Bcsizc gcschüzt habe. Dieses Urthcil sei auch von den Räthc»Menzingen und Acgcri am 23. Juli bestätigt worden. Da sich aber Sekclmcister Andermatt dagegen "gelehnt habe und darüber im Regiment der Stadt große Verwirrung entstanden sei, so habe die Stadt '