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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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November tt)8K.

Plazc in Anwesenheit der Gesandten aller Orte durch den Scharfrichter verbrannt und im Weitem vo»Schaffhauscn die gebührende Satiöfaction und Bestrafung des Verfassers verlangt werde. «. (DieWallis verbündeten Orte.) Auf das von Bern wegen ihres Streites mit Wallis cingckommene und allerleimitgctheilte Schreiben wird Wallis die Geneigtheit wiederholt, ihnen zu den verlangten Verglcichsmittcl»behilflich zu sein. t. (Luecrn, Schwyz und Untcrwaldcn.) Unterwaldcn nid dem Wald bittet, daßniit dem Kloster Engclbcrg verfertigtes, von den Parteien, dem Nuntius und zwei Prälaten unterzeichne^VerglcichSinstrumcnt vom 30. Oktober lWli, betreffend ihre langen Streitigkeiten über die Lchcnsrechlc desGotteshauses in Nidwaldcn u»d die Märchen der Pfarreien Engelbcrg und Wolfenschicßcn, NamenS ^drei Schirmortc möchte besiegelt werden. Schwyz und Unterwaldcn ob dem Wald nehmen dieses Gesuchden Abschied und versprechen, ihre Entschließung an Luecrn mitzutheilen. (Die mit Spanien verbündtOrte.) Die Anzeige des neuen spanische» Gesandten, Grasen Karl Easati, von seiner Ankunft in b5h»bsowie daö vom Gubcrnator zu Mailand für ihn übersandte Beglaubigungsschreiben werden üblichem'^'crwiedcrt. >,. (S. u. Luggarus.) i. «Alle Orte.) In Bcrathung fällt, wie den gerechten KlagenMailand wegen Lieferung des Salzes, Steigerung der Zölle und Umgehung der Pässe abgeholfen 'verde"könnte, nachdem die bisherigen Verwendungen des Obersten von Beroldingcu erfolglos geblieben sind. ^von daher den Orten insgemein und den Particularcn erwachsende jährliche Schaden wird aufberechnet, als die jährlichen Pensionen ertragen. Nachdem ein Ausschuß diese wichtigen Fragen vorder^"hat, werden folgende Beschlüsse gefaßt: 1, In Betreff dcS SalzcS soll man trachten, den Vorschlag ^Eommissivn, (der übrigens fehlt,) in Ausführung zu bringen; 2. wegen der Zölle und Pässe wirdvon Bcroldingcn an den Grafen von Easati, der seine guten Dienste anerboten hat, abgeordnet und, si'si^diese Sendung erfolglos wäre, der Gesandtschaft, die man nach Mailand zu schikcn gedenkt, das Wc>^aufgetragen. Schwyz will sich weder zu einer Gesandtschaft noch zu einem Gesandten verstehen. lieber d"Wahl der dahcrigcn Gesandten und die Bestreitung der Kosten behält man sich weitere Bcrathung vor.(Die mit Spanien verbündeten Orte.) l. Wie Oberst von Bcroldingcn berichtet, ist cS unrichtig, daß sich ^verbündeten Orte in dem Hauptinstrumcntc gegen Eassani für die MV/.W nunatu, verbürgt haben, wiedie Jntcressirtcn neulich beisammen waren und daö Hauptinstrnmcnt vor sich gehabt haben. Den Jntcrcssi^der Regimenter, welche in Spanien dienten, wird die verlangte Empfehlung an den Grafen voncrthcilt, zu dem Zwckc, daß Eassani sie bis auf nächste Ostern für ihre ausstehenden Guthaben bestickund daß zu Madrid nachgeforscht werde, wie viel ihm bereits für die me/./.a annata bezahlt werde» ^Desgleichen wird auch auf Empfehlung des Nuntius den Herren Barlctani eine Empfehlung behufszahlung ihrer Ansprache bewilligt. Schwyz und Unterwaldcn ob dem Wald erklären, daß sie denalö einen Falliten, nicht mehr als Residenten anerkennen. 2. Wegen dcö lcztabgedanktcn Regiments »»d ^Regimenter Zweycr und Crivelli werden ebenfalls Empfehlungen an den Gubcrnator von Mailand u»dspanischen Gesandten Easati bewilligt. >. (Alle Orte.) Aus Verlangen Frciburgs wird an Bern u»^8. November ein freundliches Schreiben erlassen, die Eidgenossen erstem OrtS rüksichtlich der alten si"'^Punkte unangefochten bei dem Ihrigen zu belassen und sie mit neuen Beschwerden zu verschonen. Alswerden angeführt: 1. Vcrhängung von Arresten und Gegcnarresten zwischen den Landvögten von Oro» ^Attalcnö wegen eines HolzfrcvlcrS, Johann Ehollet; 2. Anmaßung Berns, sowohl in diesem Streit, ^in einer Klage wegen muthwilliger Beschädigung eines auf frciburgischem Gebiet stehenden CrucifixesSeite bcrncrischer Bauern von Grandcourt, neben den Amtöleutcn von Frciburg daö Richtcramt ausz»"