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November 1685.
hohen Potentaten ausgewirkten Patenten zu schirmen. Zürich übernimmt, mittlerweile nach Genf zu schreibe»'man sei nicht ungcneigt, den besagten Thalleute» im Nothfall von den bewußten Geldern das Nöthigc »e»abfolgcn zu lassen. «?. Das Gesuch einiger eidgenössischer evangelischer Kauflcutc in Lyon um eine Ree»»»mcndation an den König von Frankreich wird für hochbcdcnklich angesehen und besser befunden, daß dieselbeihre Angelegenheit beim Erzbischof von Lyon oder auf andere Weise betreiben, t. Auf Donnerstag3. Christmonat a. K. wird mit Ratificationsvvrbchalt ein allgemeiner Dank-, Fast- und Bettag angrsczt,welchem zuglciA) eine Collrctc für die bedrängten Glaubensgenossen aufgenommen werden soll. »>-. Da ^die katholischen Glarncr der Annahme der einhellig gutbcfundencn Erläuterung und der Bcsicgclnng ^VerglcichSinstrumcntcs beharrlich widcrsezcn, so wird gutbcfundcn, den Erfolg des Schreibens der katholiD»Orte auf lczter Tagsazung abzuwarten. Wenn vor nächster badischcr Tagsazung keine willfährige Erklär»»^erfolgt, soll diesfalls genau instruirt, in der Session die beharrliche Beschimpfung von Seite der katholisch^Glarner vorgestellt und auf die jüngst in Baden angedeuteten Maßregeln, als Ausschließung vom Beisizvom Genuß der gemeinen Herrschaften, angedrungen werden.' I>. Dem Jakob Ezc Csuzi, der heiligen Sclff^Doetor und bereits zum dritten Mal vertriebenen Pfarrer zu Debreczin in Ungarn, wird auf dessenschreiben und mit Borbehalt obrigkeitlicher Genehmigung eine Erquikung von hundert guten Gulden zucrka»»i. (Zürich und Schaffhauscn.) Die Gesandten von Zürich ersuchen diejenigen von Schaffhauscn um ^scitigung der Neuerungen in Verzollung von Hausbrauchögegenständcn. Diese sichern ihre Verwendungund äußern auch, es habe des Anlandens wegen bei Feuerthalcn keinen Anstand, sofern man sich, wie bicch^beim Bürgermeister gebührend anmelde. It. (Die IV Städte.) Zürich eröffnet, was es der vcrwittwc»"ältcrn Kurfürstin wegen Erhebung der für 62,<)(><) RcichSthalcr verpfändeten Juwelen geschrieben hat,verspricht den mitbcthciligten Städten Bern, Basel und Schaffhauscn beförderliche Kenntnißgabc von ^erfolgenden Antwort. I. S. u. Thurgau.)
Man sehe auch in dem Abschnitte HerrschastSinigelegeiiheiten:
Landftrafschaft Thurau». I. Art. Stil. Kirchliches, Glaubenssachen, Geistliche.
;w.
Konferenz der V katholischen Orte.
Lucern. N>»5, 5. u. i>. November.
Staatsarchiv tiucern. Mg. Absch. Bd. UXXI, kol. l2S.
Gesandte: Lucern. Joseph Amrhyn, Schultheiß und Pannerhcrr; Eustachius von Sonnenb'^Ritter, alt-Schulthciß tntd Pannerhcrr; Rudolph Mohr, Statthalter und Stadtvenner; HanSSchwytzer, alt-Landvogt und des Raths. Uri. Johann Karl Püntincr, Landammann; Karl Konrad -Bcroldiilgcn, Ritter, und Landschrcibcr Johann Franz Schmid, beide des Raths. S ch tv y z. Jakob ^Ritter, Landammann; Franz Bctschart, alt-La»da»nnann. Unterwaldcn. Peter Eng, Landannna»»^dem Wald; Johann Ludwig Lussi, Landannnanit nid dem« Wald und Landshauptmann ob und »idWald. Zug. Beat Jakob Zurlauben, Ritter, alt-Ammann; Johann Weber, Landvogt und des Raths