— 208 —Wendung nehmen könnten, wodurch dies alles für unsäußerst wichtig würde; und deshalb müßen Ihre Nachrich-ten so bestimmt und genau als möglich seyn. Was Ihreeigene Person betrift, so hab' ich Ihnen volle Gerechtigkeitwiderfahren lassen; ich habe versichert, Ihre Denkart seyso treflich wie man sie nur wünschen könne; ich dürfeganz dafür einſtehn. Sollt' es in der Folge nöthig ſeyn,daß wir miteinander mündlich zu Rathe giengen, so werdich mich Ihnen nähern. Der Zwischenraum, der uns trennt,ist nicht unermeßlich. Aber vorher ertheilen Sie mir dieverlangten Nachrichten, und zwar so geschwind und siumständlich als möglich. Haben Sie keine Magazine vonWaffen und andern Bedürfnissen? Wie hoch möchten sichdieselben belaufen? Und welche Gegenstände enthalten sie?Vergessen Sie aber auch ja nicht, mir die Stimmung desAdels noch ins Besondere genau anzugeben.Adieu, mein lieber Vicomte! Lassen Sie mich baldEtwas von Ihnen hören und befriedigen meine Neugierde.Je umständlicher, desto besser. Ich werd' es den Prinzensogleich vorlegen. Adieu; ich brauch Ihnen nicht erst Ver-schwiegenheit zu empfehlen; Sie fühlen von selbst, wie nö-thig sie sey. Adieu; sind Sie meiner festen Freundschaftverſichert.„Ich habe nicht nöthig, mich zu unterzeichnen; ichdenke Sie werden die Straße Poissenniere nicht vergessenhaben?“Drei
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