Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
151
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151Beinen; was vermochte sie gegen Leute, die in der einenHand eine brennende Lunte und ein Schwerdt, und in derandern ein falsches Edikt des Königs führten, welches sieberechtigte, in allen Schlössern zu morden, zu plündernund zu ſengen?Es mußte endlich zu regelmäßigen Gefechten kommen.Das erste fiel zu Urigni, nahe bei der Stadt Macon, vor.Ungefähr fünfzig Aufrührer wurden gefangen, und zwanzigblieben auf dem Platze. Acht von den Gefangenen wurdenin zwei Tagen aufgeknüpft; allein dies war nicht im Stan-de, mehr als eilfhundert Personen ins Leben zurück zu ru-fen, unter denen sich, ohne Zweifel, sehr viele schuldlose,oder auch furchtsame Menschen befanden.Mordthat, begangen zu Troyes am 9. Sept.1789.Es war ein Mittwoch; des Morgens früh hält die Bür-gerwache drei Mehlwagen an, welche sogleich nach demGemeindehause gebracht werden. Die Chemiker untersuchendas Mehl und erklären, daß es von einer sehr schlechtenund der Gesundheit höchst schädlichen Beschaffenheit sey.Huez, Maire der Stadt, ältester Rathsherr und Krimi-nallieutenant, besteht hartnäckig darauf, das Mehl sey kei-nesweges schlecht, sondern im Gegentheil sehr gut. Da-durch wird das Volk auf die mehr, als wahrscheinliche Ver-muthung gebracht, er werde wohl Theil an dem, beimVerkauf zu hoffenden Gewinne haben. Der Bürgerausschußbeschließt, daß jenes Mehl verbrannt werde, und Huez