Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
113
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113Depot der franz. Garden, wo er freilich keine Freunde hatte:er war allzu schlecht mit der Soldateske verfahren. VomBoulevard und der Chaussee d'Antin 1) begleiteten ihn die-jenigen, welche sich mit dem größten Recht über ihn be-klagen konnten, nach dem Hauptquartier, im HotelRichelieu, und ihre Rache bestand darin, daß sie ihn mitihren Leibern vor dem Andrange der Menge schützten, wäh-rend einige Soldaten, zu Gunsten ihres treulosen Chefs,das Volk anredeten.Groß und schön war die Lehre, welche die Soldatendadurch dem Hofe, dem Adelstande und ihrem eigenenStabe gaben. Der Adel der Gesinnungen war gänzlichauf der Seite des Bürgerstandes.Blut, vergossen zu Paris, am 12. und 13.Jul. 1789.Denkwürdig sind diese zwei Tage nicht wegen der großenZahl von Gebliebenen, sondern wegen des Standes derPersonen und der Ereignisse, welche ihren Tod begleiteten.Greise, Weiber und Kinder waren es, welche an denselbenbluteten.Einzelne Abtheilungen des Regiments, welches derPrinz von Lambesc befehligte, hatten Ordre, durchParis, und hauptsächlich durch die Vorstädte, in vollem1) Die Chaussee d'Antin, deren in der Folge öfters erwähntwird, hat in der Revolution ihren Namen in Rue Montblan-verändert.Der Uebers.Grüdh. Irrb. 1. D.