Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
112
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112Geleit zu geben. (Dies ereignete sich am 12. Jul.) DerZug stößt, bei der Fortsetzung seines Weges, auf eine Ab-theilung des Regiments Royal=Allerland, welches eineganz andre Losung und ganz andre Ordres hatte. Eskommt zum Streite; und ein Reuter wird durch einen Pi-stolenschuß zu Boden gestreckt. Weiter hin; ein neuesGefecht. Man widersetzt sich dem Eingange des Triumph-zuges in den Garten der Thuillerien. Geschah es absichtlich,oder von ungfähr; genug der Träger der NeckerischenBüste ward niedergeworfen, und durch einen Säbelhieb inder Brust verwundet. Durch diesen Unfall wurde die Ab-bildung des Genfers in Staub verwandelt; die BüsteNeckers hatte mit ihrem Schatten diejenige des Herzogszu bedecken geschienen. Man findet darin eine glücklicheVorbedeutung. Es ist ein Protestant! rief eine Stim-me aus dem Haufen. Es lebe Orleans! Zwei franz.Garden, welche den Mord jenes Bürgers rächen wollten,fielen unter dem Schwerte eines Dragoners, und dieserblutete hinwiederum unter den Händen einer Schildwache.Seine Kleider wurden als Siegeszeichen nach dem Palais-Royal gebracht, dem wahren Sammelplatz aller Faktionen.Das Uebrige ist bekannt. Lange wird man sich des PrinzenLambese und seiner Spießgesellen errinnern, welche mitgezückter Wehr über arme Unbewaffnete herfielen. Eben solang wird man an die Folgen dieser That gedenken. DerRuf: zu den Waffen! ertönte von den Thuiderien biszum Palais=Royal.Während dieses Lärms wird der Herzog Düchateletvom Volk erkannt, und lebhaft verfolgt. Man kennt dasBenehmen des Adels; man vergesse doch ja nicht das Be-tragen der der Soldaten! Düchatelet flüchtet in dasDepot