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August !674.
ghxx eigenmächtige Vorgehen der LandSgcmcinde, nämlich die Abordnung nach
^">!and, im Widerstreit mit dem gemeinsamen Interesse der V Orte. Daher wurde beschlossen, ein^kibcn nach Uri an Landammann, Räthc und Landlcutc abgehe» zu lassen, in welchem unter VorauS-inner» Zwiste von selbst sich lösen werden, die Zusicherung gegeben werden solle, daß auch^ dicr Orte nicht gesonnen seien, aus die spanischen Pensionen zu verzichten, nur die geziemende Form^ kr Stellung der berechtigten Forderung und cinmüthigcs Vorgehen beobachtet wissen möchten, bcson-"^er sich nicht erklären können, warum Uri in der Mitthcilung seines Vorhabens an die MitorteVorort Luccrn übergangen habe; nicht weniger falle es auf, daß im Falle längerer ZurükhaltungVtnsioncn und Rnkständc mit Abkündung des Bündnisses gedroht werde, da daS Bündniß ja nicht^kr Pensionen willen, sondern zum Schuze des Glaubens und zur Beschirmung der von mächtigenumgebenen ganzen Eidgenossenschaft geschlossen sei, jedenfalls aber auch kein Ort davon mehr^ "»ß ziehe als Uri. r. Aufdcn Antrag, ebenfalls an den Fürsten Ligny zu schreiben, wnrdc verzichtet, um nichtVerdacht zu erwekcn, als trüge dieses Schreiben die Schuld, wenn seine Gesandtschaft nichts auS-^ ' ^liegen wurde durch einen Ausschuß dem Grafen Easati von den Gesinnungen der vier Orte^ ^"'6 gegeben. «I. Sollte die Urncr Gesandtschaft unbefriedigt von Moyland hcinikchrcn und dieß^ "cuc»i Unwille» Anlaß geben, so wird Schwyz entweder Luccrn zu Einberufung einer neuen Con-^^^"^ßcn oder unter besonders dringlichen Umständen selbst zu einer Eonfcrenz nach Brunnende» Gesandtschaften nach llri sich verfügen und kräftigst sich bemühen würden,
Sturm zu beschwichtigen. Zu nicht geringer Verwunderung hatte Oberst Beroldingcn bei der Bc-»bx ^ Fürsten Ligny zwar gute Aufnahme gesunden, das Original des fürstliche» Antwortschreibens^ "'cht an den Vorort Luccrn eingesandt, dagegen Copicen davon an andere Orte mittheilcn lassen,chisl verstehen gegeben werden, man sczc bei ihm voraus, daß er die Forderungen des
^ "»des kenne, l, Auf das von dem französischen Gesandten St. Romain an die alten Orte gerichtete,oaln^ ^^elnc Ort übergebenc Schreiben vom l l. Juli, worin er den Vollzug des im vergangenendie ll Volksaufbruchö verlangt und auf den Tag, da das Volk auf dem Musterplaz eintreffe,
iilh ^ einer Pension verspricht, wird gemeinsam geantwortet. Obwohl zwar Schwyz bereits fürh^^"^kwtct hat, erklärt es dennoch ebenfalls seine Zustimmung. Mau hätte es wohl leiden mögen,d«sj Antwortschreiben, wenn der bewilligte Bolksaufbruch guten Fortgang gewonnen hätte;
^ns> ^ ^ gewesen, daran tragen die Orte keine Schuld; denn am Gesandten sei cS gc-">c>i„ ' ^schaffen, daß das Volk aufgebracht werde, nachdem die Orte dazu die Bewilligung gegeben;dzz ^>c Bezahlung der Pensionen von solchen Bedingungen abhängig machen wolle, so verstoßeVund und Bcibricfe, die von solchen Bedingungen nichts wissen; da man aber den Vor-^'»c» " Bundes bisher genau nachgekommen sei, so erwarte man auch vom Gcgcnthcil Erfüllung^^st'chtungcn; man sei daher der Erwartung, daß die schuldigen BundcSgeldcr aller Natur ent-^jfe» vermeine der Gesandte Grund zu haben zu Beschwerde gegen das eine oder das andere Ort
^Vcrnachläßjguug der BundcSpflicht, so möge er seine Klage spceiell dem betreffenden Ort eröffnen,^ gebührend zu antworten wissen werde. K. (S. u. Thurgan). I», Zug stellt den Antrag, daund Silbcrmünzen in den ennetbirgischen Landen einen höhcrn EurS haben als diesseits, und
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