Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
Seite
21
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21Aber sie hätten uns in die Acht erklärt. So habensie's mit mehreren unserer Kollegen gemacht. Immer-hin! Man thut seine Pflicht, und stirbt. Noch einmal:Gesetzgeber, während einer Staatsumwälzung, sind Solda-ten auf einer Bresche.Ist ein einziger unter euch, der den Muth gehabt hat,jene revolutionären Weiber anzuklagen, die weit mehr Un-heil angestiftet haben, als man gewöhnlich glaubt? Eben sieKind fast immer an der Spitze gewesen, und haben das Zei-chen zum Metzeln gegeben. Kein einziger Gesetzgeber wagtees, sie an ihre eigentliche Stelle zurückzuweisen; keinerzwang sie, bei ihrem Herde zu bleiben; keiner verschloß ihnendie Gallerien des Konvents. Den feigen Deputirten jag-ten sie Furcht ein; den übrigen dienten sie zu Werkzeugendes Mordes und der Plünderung. Oft genug erhob sichdas Revolutionsjournal gegen den thätigen Antheil,welchen man den Weibern an unsern Staatsangelegenheitengestattete. Aber keiner der mächtigern Volksvertreter hatuns durch sein Ansehen unterstützt; und die Feigen zitterten,wie gesagt, vor den Weibern.In unserm Gemälde der Verbrechen wird man nichtsowohl eine historische Darstellung der Revolution, als viel-mehr eine Entwickelung der Fäden finden, woran alle klei-ne Intriguen, woran alle große Faktionen sich anreihten.Das Resultat derselben wird mit grellen Farben in dieAugen springen.So viel, als irgend möglich, werden wir den finsternSchleichwegen aller jener politischen Spekulanten folgen,welche mit dem Blute und der Ehre der Menschen gehan-delt haben. Wir wollen das Reich der Schurken mit allenseinen Schattirungen und, so zu sagen, in allen Stunden,