Fußtritt von Leichen wollen wir uns machen, so sprachensi: Dem zu Folge haben sie getöbter und tödten lassen; denGipfel der Decemvitalthrannei haben sie erreicht, undein dreifaches Bollwerk von Gemordeten um sich her gezogen.Wenn unsere Geschichte der Revolutionsverbrechen dasVolk von jenem blinden Vertrauen nicht heilt, welches es,zu seinem Schaden, so lang an den Tag gelegt hat; wenndie Lesung so vieler Gräuelscenen nicht einen unauslöschli-chen Eindruck bei ihm hervorbringt; dann können wir nichtsthun, als über das menschliche Geschlecht seufzen. Wir ha-ben uns alsdann unsrer Pflicht entledigt; wir haben unsnichts vorzuwerfen; aber mit Bitterkeit werden wir sagen:das Volk ist, wie es scheint, dazu gemacht, um betrogenzu werden. — Es zeugt von der Gutmüthigkeit, abereben nicht von der Klugheit des Volks, daß es mehren.theils geneigt war denjenigen seiner Gesetzgeber und Macht-haber zu verzeihen, welche mit scheinbäker Reue zu ihm sag-ten: „ich habe keinen Theil an dieser, oder jener Mäß-regel genommen. Ich wasche meine Hände von all' demBlut, das während des Reichs einer Konvention ist ver-geudet worden, von der ich ein bloß leidendes Mitglied warBürger! antwortet einem solchen Mann: schlimm ge-nug, daß du dich leidend verhalten hast! Haben wir dichdazu ernannt? Nein! wir haben dich in den Konvent ge-schickt, nicht bloß um das Gute zu befördern, sondern auchum das Böse zu verhindern. Was hast du für diesen Zweckgethan? Armseliger Mensch! du hast dich vor deinen Kolle-gen gefürchtet, die weit entschlossener waren, als du. Aberwas würde man einem Soldaten thun, der anstatt auf derBreſche ſeiner Feſtung zu fechten, ſich damit entſchuldigte:ich war häng vom Feinde getödtet zu werden? Unwürdiger1 „
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