Historische Einleitung.Ueber die Nothwendigkeit, die Verbrechen derTyrannen, noch bei ihren Leibzeiten, an dasLicht zu ziehen; und Erörterung der Fra-ge: warum bei allen Revolutionen so vielBlut vergossen werde?Die vergangenen Zeiten können den gegenwärtigen wohlzur Lehre, aber nicht immer zur Richtschnur dienen. Diereligiöse Tyrannei eines Moses, die Niedermetzelungeines ganzen Volksstammes, welche auf Befehl und unter denAugen des Hebräischen Gesetzgebers begonnen und vollzogenwurde, 1) — sind ihm niemals, während seines Lebens,vorgerückt worden.1) Unbeschadet der sonstigen Glaubwürdigkeit unseres Verfassers, mußich gleich dem ersten, von ihm aufgestellten, Satze widersprechen.Religiöse Tyrannei, die man dem Moses öfters vorgeworfen hat, finde ich weder in seinem Benehmen, noch in seinerPrüdd. Irnh. 1r. Bd.
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