2599
^ »12, 171Z, 1, August, Lneern an seine Gesandten in Aaran. Da bei der Verlanfnng der Unterthanen und^"ppm die Stadt der größte» Gefahr ansgeftzt sei, besonders da auch de» Landlenten iu eiuer Garnston nichti» traue» war-, soll der Friede» ohne Hiu.ersichschaueu und ohne weiteres Tergiversiren geschlossen werden, wozu" Eesaudtc» ja unumschränkte Vollmacht haben. Lucern finde aber nöthig, daß es dann bei dem Friede» ,olltebehalten und wider jeglichen Aufstand gesichert werden, indem daS Feuer zwar jezt mit A,che bedekt, aber^ "icht erloschen scheine. An die bernischc Generalität in Münster schreibe man, daß weitere Fe.ndthätlichke.tenunterbleiben, und nach Willisan, Entlebnch. Surfte und Hohenrei» sei der Befehl ergangen, alle Reizungen? Feindlichkeiten zu unterlassen, Lneern vernehn.e aber mit Wehmnth, daß man na.nentl.ch ... der Grafschaft7"isan die Ossieiere ...it Worten und Drohungen gar Übel trae.ire und ihnen ... ö Gesicht den Gehorsamtigere. I» dieser Krisis seien die Sachen und die Obrigkeit »icht gar sicher, b.ö der Frieden geschlossen se..
Staatsarchiv Luccnn Ac.cn Toggcnburg, (Concep .e,)
!>1!1. j7iz i August Aara» Die lneernischen Gesandten an Lneern, Der französische Botschafter, mit7' die Gesandten von Lneern und Uri sich besprochen, habe selbst keinen Rath zu geben gewußt, was nun zus-i. Der Botschafter habe sich sorgfältig gezeigt in Bezug ans die Person deS Herr» NnniiuS; er ...eine,7'"' die Bcrner Truppen sich der Stadt annäherte», möchten sie dessen Auslieferung verlangen, da wohl der,>nvhn. als wenn beide Gesandten von Frankreich und Spanien mit Bern collndircn, fallen möchte. Wie aber'°l° Auslieferung fast »..möglich falle, so dürfte sie auch vom päpstlichen Hofe sehr Übel aufgenommen werden,^Wb an. angezeigtesten sei, ihm privatim die Abreift anzura.hen. Im Übrigen möchte vielleicht gut sein, wen». nach de». Beispiele von Zug und Schwpz ebenfalls direct mit der bernischcn Generalität einen Vergleichwürde
' Staatsarchiv Luccrn: Actcn Toggenburg, <Ong,)
- »l4. 1712 2 August Luccrn an seine Gesandten in Aaran, De.» Nuntius habe man durch seinen Kanzlcr'"f"niren lasse» 'sich von Lneern zu absentire»; vielleicht thne der spanische Gesandte ei» Gleiches, Im Weitern^lten die Gesandten Befebl von Aaran aus im bernischcn Lager den Frieden nachzusuchen, da verlauten wolle,der Friede» in dem Feld selbst verhandelt werden müsse; dabei soll aber wohl beachtet werde», daß Lneern alsObrigkeit sich einlasse und für daS, was nac» der Hand von ungehorsame» Angehörigen deshalb erfolge» möchte,Sch>,z Behebung haben wolle. Die bernische Generalität sei bereits informirt, daß die Gesandte» Auftrag
i» das Feld zu reisen und daselbst Frieden zu schließe». Staatsarchiv Lnc-nn A-.°» T°gg°»b..rg, <Ong,>
, »15. I7j2 z August Statthalter, Räthc nnd Hundert von Lnccr» erlasse» ans Verlange» der Gesandten^ran ft^nde Rechtfertigung gegen die Anklage ans absichtlichen nnd böswillige» Bruch des den 18, Juli°Mvssenen <5s ist erinnerlich und auch gut. eine kurze Recension, wie, seitdem die drei loblichen Orte
?'^z. Unterwalde» nnd Zug die FriedensProjecte nach Hanö getragen und selbe auch völlig ausgeschlagen, de»^li daraufhin in St Peterskapelle allhier die Bürgerschaft besammelt, denen alle Punkte des Friedens vorge-„7" ""d die einhellige Genehmhaltnug der Räthe und Hundert geöffnet wurde. Wobei sich ergeben, daß lands-Z'"°i"dsweift ci» Bürger große Confnston erwekt und unverantwortlich, auch wider Bräuche und Herkommen ftlbsten'?7""'csftn. seine widrige Meinung und die Meinung zum Krieg zu mehren; ein anderer mit Ablesung einesGriebe,w„ Z^-ls der Obrigkeit ziemlich nahegetreten und mehrere sonsten frech geredet, bis endlichen und nach, das Feuer gedämpft, die lezte Meinung auch prävalirt, daß uns, als der Obrigkeit, den Frieden oder Krieg"'»chn. „hergeben sein solle Weil aber darüber so gefährliche Discnrftn gelaufen, einem oder ander..., ,o zumb > Parker geneigt und sich vernehmen lassen, ans Leib nnd Leben gedroht und über unterschiedliche durch einige^„diente lobl, wohler.nelter drei kriegerischen Orte falsche Einsprengunge» auch oonvontwnln in der Stadtm'!"' senden, so hatte man befunden, die Bürgerschaft, so von Mrräthere. und als wenn w.r mcht mehri wären, heiter geredet, ans das Rathhans zu berufen, nochmal.ge Vorstellungen zu thnn und alles W.dr.ge
H °" Nfntiren, wo etliche Difficnltäten aufgestiegen und so best widerlegt worden Es sind arnbech... unsereEhrengesandten den 13, mit denjenigen von lobl. Orte Uri, wo d.e ubr.ge» dre. Orte selben Morgen .....