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. 884. 171Z 27 J„li Lucer» an seine verschiedenen ZrnppencorpS. Nach dem nnglüklichen Streich in den^»'tcrn bleibe' nichts ...ehr übrig, alö sich in den nnc. forschlichen Willen des Höchsten zu ergeben und dermalen"5 ^s eigene» Stande? wahres Interesse zu schauen. Daher sollen die Grenzen wohl uberall defensionöweisc bedekt,Veru im mindesten nicht durch Wachten oder Aufstellungen gereizt werden, weil Lncer» mehr als je gezwungenbe» Friede» zu suchen und weil anderseits die Soldaten so weit möglich zur Bestellung der FeldarbeitenMasse,, werden sollen Swntsvrchtv vucmil Acic» ToMcnlmrg. tEou-rpt.»
88!». 1712, 27. Juli. Z»g an Lucern. Gester» morgen seien die Zürcher an mchrern Orten i» das Znger--ingerükt, woselbst sie mit Brennen Übel gehanSt; gleichzeitig habe Zug mit Weh.nnth fthen miissen, daß^ »"s den Freiamter» znrükkehrenden Truppen von Schwyz und l.nterwalden troz alle-r Bitten und Vorstellungen^de während des CinfallS und Brennens abgezogen und Zug in der größten Noth ver äffen haben. Daher verordne2"» "»verweilt eine Gesandtschaf, »ach Aarau, n». den Frieden zu vermitteln, und habe bere-tS zweimal d,e Zürcher
Iliit deii Feindseligkeiten eilizilhalteii. Staatsarchiv Luccra: 'Acten 2oaaentnlra. tOrig.)
88«. 1712, 27. Juli, Waldshnt. Graf TrautmannSdorf mahnt Zürich und Bern a» die »och ausstehendeitwvltnng des leztcn taiserliehen lliescripts soom ^l. vnni.) Stantsnrchiv Zürich: Acten To,Mndurg. (Orig.)
887. 1712 28 Juli Zürich tadelt die Kriegsräthc des Corps in Knonau, dag sie a»f daS seinem C> messe»"^verstellte dcmüthige Flehe» einiger zngerischer Abgeordneter ans Ratification der Ober» hin einen Stillstand
gewissen Bedingungen gestattet haben. Zürich habe während dieses Kriegs d.e Untreue und Schlauheit derzu gwßem Nach.heil und Nerdrnsi erfahren und sei überzeugt, daß sie ..tchtS Anderes suchen, als sich'"'«lmveile wieder zu sammeln und einen Streich zu versezen. Die vorgeschriebenen Bedingungen seien bei Weitemso, daß eö ans dieselbe» hin eine» Stillstand eingehe» könne, da man ans diese Weise weder deS Standes Zug"°h der übrigen Orte versichert sei. Daher wird die Fortscznng der Operationen befohlen.
Staatsarchiv Zürich: Acten Toggcnlmrg. (Orig.)
888. 1712 28 Juli Zürich befiehlt dem Corps in WädenSwcil, anfalle Weise gegen den Feind zu agircn,irgend welchen be.rüglichen Vorschlägen der Feinde - die an das Corps in Knonau gegebene Weisung
>ffe»d den von Zug begehrten Waffenstillstand wird gleichzeitig m.tgethe.lt - Gehör zu geben. Bei E.nrnknng^ Feindesland sollen den Soldaten alle Hostilitäten erlaubt und nur daS Brennen bei Leib- und Lebensstrafe
^l)ten sem Staatsarchiv Zürich: Acten Toggcnlmrg. (Orig.)
^ 88«. i^z zg o^j Bremischer Gesandtschastsbcricht ans Aarau. Der französische Botschafter erklärt denMandw» von Zürill/ und Bern daß die V Orte ans seinen Rath hin zur Unterhandlung deS Friedens nach Aarau>Svlvthnr„ ihre Gesandtschaften sehiken werden. Nach dem Berichte des spanischen Gesandten hoffe Lneernunruhigen Bauern bald Meister zu sein; die Gemeinden Root und Kr.ens haben um Nerze.hung gebeten,die übrigen bald folgen werden. Hr. Bereit! bitte zu glauben, daß Lneern w.e auch der Magistrat von Uri° aufrichtig gemeint; Schultheiß Schwhtzer und Oberst Pfyffer H.U'e man zum Krwg lo l^olot " in ^rx°^"»gen; der Nuntius, der die V Orie zum Krieg verleitet und sie nnter dem schein der Beförderung der?°"schen Religion destrnirt habe, sei nunmehr in Lneern wegen des schlechten Ausgangs so verhaßt, daß er sich?"bst nicht .»ehr dürfe sehen lassen. Der 'Nuntius habe zur Erwe.ternng der Sachen sich erfrecht, an den PapstUnwahrheit zu schreiben, der König von Frankreich habe beiden Ständen den Krieg erklärt; hievon habe der^ ihm. dem Gesandten, durch Schreiben, die er den Gesandten vorgew.esen, M.tthe.lnng gemacht.
Staatsarchiv Bern: Toggcnlmrgbüchcr I). 649.
. 8i>0. 1712 28 Juli Bern ersezt Hr. Bernhard Cffinger von Wildegg, Repräsentant in Zürich, wegen dessendmch »d-l.ch »isch--. Ml»., i« .... ........... .. »l..