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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Armee zu begeben und dort bis auf weitem Befehl zu verbleiben, Abends 8 Uhr seien die Gesandten von Z''^und einiger andcrcr Orte von einem Besuche des Schlachtfelds zurükgckehrt; dasselbe sei voll von Todten, alles Mk-Männer; an einigen Orten finde man siebzig bis achtzig beisammen aus einem Haufe», Laut Angabe der M»"seien mehr als tausend i» daS Wastcr gesprengt worden und ertrunlen. Diesen Morgen habe ma» i» eine»'Weiher ein zweites Unterhorn, welches das gestrige an Schönheit noch übertreffe, gefunden. Der Jubel bei d"Armee sei ungemein, die beidseitigen Verluste noch nicht ganz bekannt. Die Gesandten haben die Todtc» »"'Kreuze» und Bündeln (Amuletten) am Hals, die sie gesehen, auf 15W Man» geschäzt. Die Bcrncr mach"'Verlust gering, zwei bis drei Hundert Mann und noch wcnigcr. Die verwundete» Generale Dicsibach und Saccon»'könne» nicht genug läge», mit was für einem obstinaten Feind man zu thuu gehabt; aber sobald er zurükgeworst''worden, habe er angefangen das Herz zu verliere». Venner Frisching soll sich bei der Actio» hcldenmüthigführt, das Volk -r In tote sin I'nrmvv mit verbindlichen Worten zur Herzhaftigkeit angemahnt und mit st>>'""Beispiel viel Gutes gethan haben.

Staatsarchiv Zürich: Acic» ToMulmrg. FrtcdcnSvcrhandlmig, <Orig,>

880. 1712, 26. Juli, Schvngau. Schultheisi Schwytzer von Lucern an Dicsibach, Gencralcommandant d"bernischen Armee.

Uo eiol n ii, pms vvnlu nouki proeuror I 'nvimt.nAv clo vvns noevrclvr co gun nous vous clomunclons, üo vo»I»'^pur vostro xm^rositö non8 roiivo^or Ivs prisoiiniors blvssös llv In ImtnIIIo fio. Ilior, ot von« xrlons «lo nous in-kormvr lo noinbrn guo vons nvos; vt In gunlitö xcmr pouvoir lour vnvo^or üv I'nr^ont ot «los soeonr» itocoss»»^'NV0N8 VPIVUVV In vnloul (lo vos lrmippvz ok )g orois gu'il Ii V n rivn n roj >rvol>or nnx Iioslros. ^n voulu xnr oetto äsknittv »aus Iiumillor vt nou« prsnons nvso pntionco vo gui viont clo sn mnin.

Staatsarchiv Bern: Toggenburgbiichrr I), 27», <Copie,1

881. 1712, Zg. Juli, Aarau, Der frauzösischc Botschafter an die V Orte, Das geringe Vertrauen,

die V Orte gegen den König in diesen Wirre» an de» Tag gelegt, sollte den Botschafter von einer ferner» E'«'Mischung abhalten, wenn er nicht vollkommenes Wissen Hütte, das, die Freundschaft des Königs für die Schweiund die Kaiholieitat insbesondere ohne Grenzen sei, Gr schlage ihnen daher eine Eonserenz vor, die der Saelst»^und seinem Amte gemäß lei. Wenn die V Orte meinen, der Nuntius habe eine bessere Intention für ihrals der Botschafter, und sie zu ihm Vertraue» haben, sei er bereit, die Hülste Weges zu macheu und sich »''^zu unterreden; wenn man aber vorziehe, besondere Abgeordnete »ach Aarau oder Solothur» zu schike», anerb»'»er volle Sicherheit,

Staatsarchiv Lucern: Acten Toggenburg. (Orig.) Laudesarchiv Schwyz: Acteu Toggeuburg. (Orig.)

882. 1712, 26, Juli, Luccru an die vier katholischen Orte. Da die gestrige Schlacht allem Verlieh»'"'nach so unglüklich ausgefallen, wünscht Lucern zu berathen, was nun für das katholische Wesen anzuheben »"^wo dessen eigentliche Rettung zu suchen sei,

StaatSarchtv Luccr»: Acten Togg-nburg, (Couccht.) - LauvcSarchiv Schwyz: Acten ToMnlnirg, <Orig,>

88!!. 1712, 26 Juli, Schwyz ersucht den kaiserliche» Botschafter Trautmannsdorf in Waldshut zu versch»^'"'dasi die schwyzerischc» Officierc auS kaiserlichen Diensten entlassen werden; das angenehmste und trostreichste »b"wäre, wenn bei dieser höchstdringcndcn Roth die kaiserlichen Hilfövölker eilcndS anrüken und entweder in ^Z Hurgau, Badencr Gebiet oder Toggcnburg einfallen, wobei die schwyzerischc» Officierc gleich mit ihren Compag"'"'mirmarlchircn könnte», Ilm diese Hilfeleistung wolle man ganz dringenlich zur Rettung deS hart bedrängten katholisch"'Wesens und der katholischen Eidgenossenschaft gebeten habe»,

VandcSarchiv Schwyz: Act-» Toqgcnbura, <Co»ccPt,>

Gleichzeitig wird Obcrvogt Ncding an den Abt von St. Gallen in Neuravensburg abgeordnet, damit derst^Geld oder Korn vvrstrcke und auch die kaiserliche Hilfe eiligst anrüken mache; ebenso werden die Officierc in SaV'st"heimberufen und dem Herzog von Savvycn schriftlich bedeutet, daß sich Oberst Hakbrctt in der BelagerungBaden wider die katholischen Orte habe feindlich gebrauchen lassen.