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darübexhi» dann wir die beide» Stände auch alle ersinnliche Mittel und Weg vorgekehrt, damit aller bedenk!»^Weiterung vorgebogcn, dargegcn aber diese Streitsache» durch billige und gütliche Vorschläge friedlich 'und also jedem Thcile daö ihm Zuständige zu ruhiger Besizung angewiesen werde» mochte. Es hat aber Ihre ffGnaden, der Herr Abt zu St. Gallen, durch eint und andere Einstreuungen nicht allein die hierscits "«istfrcundbillige Erörterung jederzeit zu vcruumöglichcn gewußt, sondern annoch jüngstens unter mannigfaltigen ^listigen Vorgaben, Verheißungen und Bedrohungen diese toggcnbnrgischen Landlcutc unter seinen vormals mißha"^^Gewalt wiederum zu bezwingen, ja unter sich selbst aufzureiben getrachtet, dahcrv dieselben aus höchster Noth lfft>"unö, die beiden Stünde, um wirkliche Hilfe und Rettung angelegentlichst ersucht, welche wir Gewissens halbden Bedrängten, auch nicht zu versagen gewußt. Und wie nun wir daraufhin den Toggcuburgern beider Mlijff'einige Mannschaft zu ihrem tröstlichen Bchilf zuschiken trollen, anbei aber die lobl. eidgenössischen Orte ff"durch münd- als schriftliche Erklärungen vergewissern lassen, daß deroselbcn Land und Leuten dahero dieVerdrießlichkeit oder Schaden nicht zukommen sollen, hatten die katholischen V Orte Luccrn, llri, Schwpz, ^walden und Zug, ungeachtet dieser unserer so aufrichtigen Versicherung, dem Durchzug unserer in das Tvglll" ^gewidmeter Hilfövölkcr mit Gewalt widerstanden und zu dessen Behinderung der Grafschaft Baden »nd ^liegender Städte sich mit gewafsneter Hand bemächtigt, also unsere obcrkeitliche Mithcrrschnng allda höchstverlezt, mithin dann auch unsere gemeine Unterthanen wider unS, die beiden Stände, cigengcwaltig aufgc'»"neben ihrem zusammengezogenen Volk unter die Waffen gestellt und feindlich wider uns gebraucht. Gleich«-'" ^unser darbei geführtes Absehen in alle Weg aufrichtig gemeint war, also hatte der Allerhöchste unsere gs^ 'Waffen so gnädiglich gesegnet, daß durch tapferes Verhalten unserer Kricgsvölker, »»geachtet unserer FeindeWiderstands, wir dennoch glüklich obgesiegt und folglich die Stadt und Grafschaft Baden mit Inbegriff der ^Meiling?» und Vrcmgartcn w., wie auch die Freien Ämter erobert und in Bcsiz bekommen, gestalte» nach solchschönem Vortheil wir mit Gottes Hilf unsere Waffen wider bemeldeter lobl. V katholischer Orten eigeneauch allerfüglichst hätten fortsezen können, so aber lediglich aus friedliebendem Gcmüth unterlassen und deroalso verschont worden, daß vertröstetermassen man denselben cinich Übel oder Schaden zuzufüge» nicht 'w ^Zu mchrer Vcscheinung nun, daß wir jeder Zeit dabei friedfertige Gedanken geführt, hatten wir, sobald vonlobl. Stands Basel zu freundlicher Hinlegung der so bedauerlich angewachsenen Unbcliebigkeit eine gemeine cnössische Zusammenkunft nach Baden auszuschreiben gutbcfunden, unserseits dieselbe in eben solch Üicd^S"'Abscheu durch unsere verordneten Herren Gesandten besuchen wollen, zu solchem Ende nur verlanget, dallGarnison oder Vesaznngsvölkcr, so bcmeltc V katholische Orte ganz unbefugt und wider Recht in d» ^ ^Baden eingezogen, wiederum abgcthau und also den allseitigen Ehrcngcsandtschaftcn die erforderliche Siclff>^friedlicher Handlung verschafft werden möchte; und obgleich dies unser Zumuthen in aller Billigkeit bcgr»"war dennoch solches von besagten katholischen V Orten in keine» Weg zu erhalten, durch welchedann die Sachen in Weitläufigkeit und dahin gcrathen, daß die krieglichcn mchrern Verfassungen und ^erwekt worden. Inzwischen waren die Herren Ehrengcsandten ctwclcher lobl. unparteiischer Orte immerhinfältigt, wie die Wiederherstellung eines ehrlichen, billigen und beständigen Friedens zum Stand gebrachtmöchte, zu welchem End dann selbige eine nochmalige allgemeine eidgenössische Tagsazung nach Aarburg und ^angesehen, welche wir unserorts abermalc» willig besuchen und, nachdem um mchrer Kommlichkcit willen gemc»»' ^die Malstatt »ach Aarau zu verlegen gutgcfuuden, auch alldorten die Fricdcnshandlung in sechs Woche»sezcn lassen, alle» beschehcnen Fricdensvorschläge» geneigtes Gehör gegeben, und unserseits alles Zumuthliäfftragen, was immer einen guten und billigen Frieden hätte befördern möge», so daß durch unabläßigeu ^vielfältige Sorge und Bemühung wohlcrmelter Herren Gesandten die Sachen endlich dahin gerathen, dnl ^beschchene» verschiedenen Vor- und Gegenvorstellungen die Herren Gesandten lobl. intcressirtcr Ortegenommen, solches ihren Herren und Obern zu beliebender Gcnehmhaltung zu hinterbringen und aufsich sämmtlich in Aarau wieder einzufinden. Indem aber von Seiten Untcrwalden die Fricdensvorschffff^eingesandte Schreiben rund und gänzlich ausgeschlagen, Schwyz und Zug dann sonst stillschweigend znrüklllals hatten die Herren Gesandten der lobl. Stände Zürich und Bern an einem, dann Luccrn und llri awTheil kraft von ihren allseitigen Herren und Obern erhaltene» Gewalten und Befehlen dero Genchmhaltung bea