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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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sks " »achthcilig oder verwerflich sei, da von dort her im Nothfallc doch keine Hilft zu ertvartcn wäre, soHxj /""^ch Wege» seiner höchst ungeziemenden Form als ungerecht und undnndcsgenössisch verworfen und von^ Albertini als meincid- bundsbrüchig betitelt worden.

Staatsarchiv Zürich- Acic» Toggenburg. <Orig.)

'»Iii.

^712, 26. n. 27. Mai. Berichte über den Kampf vor Vremgartcn und die Einnahme dieser Stadt.

ch ^Kwieht der lncernische» Brigade vom 26. Mai, 'Abends !> Ilhr. Mit Schmerze» berichte man über

^ Ar'^ ""ölnkliche 'Actio». Bei Berathnng des Begehrens der Kriegsräthe von Zürich und Bern, an welcherLandvogt, der LandShanptmann und die llntervögtc der Freiämter theilnahmen, seien durch^lÜ'eis^"^ Wittes die Meinungen ganz verwirrt gewesen, namentlich habe der Landvogt betont, das? man absolut

<5hh ^ ' l'hne ferneres 'Anhören der Borschläge der zwei Stände. So habe das lncernische Corps, dessenj» Lucern ziemlich unbegründet angegriffen worden, nicht anders gekonnt, als herzhaft ans den Feind

lH dce^^ Stunde weit znrükgcschlagcn wurde, ja so dasi cttva anderthalb Stunden daS Glük

'^^iltei, angelacht. 'Als aber die lncernisehen Truppen in dem Wald eine lcztc Höhe und Enge foreiren

verborgene Brustwehr und mit Stüken garnirt war, innsiten sie, nach fast cinstündigcm'^i'stii t>" einem tvohl regulirtcn und vielfältigen Gewehr- und Gcschüzftuer, zumal auch sie in dem dritt-

Streit sieh der Munition ganz entblöst und ein guter Theil mit Hellebarden diesem starken Feuerfti» niusitc, endlich den Rükzng nehmen. Die Officicrc haben alles Mögliche angewendet, die»«Ith wieder in Postur zu stellen, aber die Unordnung und Consternation war so grosi, dasi iveder gute Worte^ d"» ülükzug znrükgehalteu hätten. Der Nükzug tvar so gut, dasi der Feind nicht wohl hatlliigl^/" Die eigentliche» Verluste kenne man wegen eingebrochener Nacht noch nicht. I» Folge dieses

Iv dgs ^ Streits seien die Truppen nicht mehr zu Hinterhalten, laufen hanfenweise ohne Erlaubnis! nach Hause,Hch ^ 1" beachten, dasi das Corvs von Stunde zu Stunde geschwächt werde, und ausier Stand sei, sich längere' wiamt aufzuhalten, sondern sich auf lucernischeö Gebiet zurükziehcn müsse.

Stnutslnchiv Llicern: Acten ToMnbnrg. (Abschrift.)

"üf^"ücht des Commaudauten dieser Brigade, Oberst 'AlphouS Svnnenberg, vom 2». Mai gibt de» Verlust

'"he„ ^l>i> Mann Todte und Verivundele an; ein anderer gleichzeitiger Bericht von Brigadier und Kriegs-

^ei»z> Nvot sagt, dasi sie von den vermeinten und so hoch angerufenen treuen Unterthanen der Freiämter dem

^be» Nachen gespielt worden, und von ihnen mehr Sehaden und Verlust als vom Feinde selbst erlitten

StaatSnrchw Lucern: Acten Tostgenburg. (Orig.)

fti ^s^ichk der bcrnischcn FeldkriegSräthe vom 28. Mai. Den 25). Mai hat Brigadier von Sonncnberg durchüititiK .'^'de» an M. G.HH. der Generalität einen Pasiport fordern lasse» für zwei Offieiere seiner Brigade, welche^tt ^""ftgnenz prvponiren haben, denen der Pasiport aecordirt und das Kloster Gnadenthal zu einembttr,, ^"i''»»»cnkunfr ernamset worden, morgens als den 26. um sechs Uhr dortcn sich einzufinden; allivo wir^re„, . '"lt Ainrhyn und Herrn Hauptmann Mohr angetroffen, welche in Befehl gehabt, eine 'Neutralität fürstrich ^' ""d die fteien 'Äinter zu proponiren. Da man hingegen instirt, dasi Brcmgarten beiden lobl. Ständen^'""h ^'kchcs mit beider lobl. Ständen Zrnppc» besezt und in ütntm guu bis zu einem Fricdenöschlnsi verbleiben,was in selbigem geschlossen, stattgethan werden sollte, welches aber sie nicht eingehen wollten, sondern^ »ia»^"^ Stunden Zeit begehrt, um die Intention von ihren Gnädige» Herren zu vernehmen, ansuchend1'ssch, '"dessen mit dem Marsch Inhalte, oder nicht weiter bis vor Göslingen (GöSlikon) zu einem ihrer Vor-^schehc,,'.^^'^. "der wo man weiters vvrdrüken wollte, so sollte solches ohne Verübung einiger Fcindthätlichkeitd°tt tgg' Elches man aber keineswegs einwilligen können, sondern verdeutet, dasi man auf Brcmgarten marschire»,^''">it.e"' "lvrgcns um sieben Uhr mit allen Fcindthätlichkcitcn innehalten werde. Lange die Ratification^ sie "iehi, werde mit der Operation fortgefahren werden. Darüber obgcmeldetc Herren Offieiere repliciri,

^stdei, ^hätlichkeiten im Durchmarsch ihrer Posten versprechen können, worüber man von einander

' ">'d »nftrftitö der Marsch ohne einichc Opposition bis an den Wald ob Bremgartcn fortgesczt und

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