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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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rich^'^" Zustand gesezt, daß diese lcztern eben durch ihre Abtrünnigen angcdränterinassen unterdrükt und anfge-

werden sollen; maße» dieselben aus höchster Roth getrieben uns, die beiden Stände, um Hilfe und Rettung," Ivlchcß 5

Hilf""" ^ gestalten Sachen wir auch unvermeidlich bemüßigt worden, den Bedrängten beider Religionen zu

da denselben vor einigen Jahren von Gott und Gewissens wegen zugesagt worden, angelegentlichst ersucht,

dann bei

aber ""^ ""ch 5" Wiederherstellung derselben Freiheiten ernstliche Kricgsvcrfassnugcn vorzunehmen. Gleichwie

>vidc/""^ ^holische Orte nicht allein mit völliger Macht diesem unruhigen Herrn Prälaten zuziehen und^ "us und die Unsrigcn steh bnndSwidrig, ja feindlich aufführen, sondern aunoch eint und andere ungute^allka ""^>'ündcterweisc deswegen von uns hin und wieder ausstreue» thun, also haben wir die Freiheit nehmenBe, ,^w, (kgl.) Majestät von diesem unfern so aufrichtigen Verfahre» und darüber erfolgter verdrießlichena»dc» t)ierdnrch den wahrhaften Verlans dahin zu crtheilen, daß sicherlich wir, die beiden Stände, ganz keinttich ' esse »och Absehen führen, als den bedrängten Toggenburgcrn von beiden Religionen, so in einer Parteizu lch^"' Bcsteifnng ihrer begründeten Freiheiten z» verhelfen; mithin dann Ew, Majestät auch dcmüthiggnädigst geruhen möchten, was etwa dem Widriges vorkommen sollte, keinen Glaube» beizu-i» aber durch fernere Jnterposition dero hoher Officien grosimüthigst beitragen z» helfen, was immer

k»tl> > s ^tlng unscrs gemeinen Interesse wird gercichlich erachtet werden, zumalen wir verspüren mögen, daß die^bind " ^dgenössischen Orte sowohl Ihre kaiscrl, Majestät als andere hohe Potenziell wider uns die beidenHU verbittern suchen, Staatsarchiv Bern: Toggcnburlchitchcr Band It. p, IM,

^2, 18, Mai, Zürich und die Repräsentanten von Bern vereinbaren sich, »ach verhoffend glüklich voll-bcrg ^^wgbplan bei Wyl, sich der Stadt Mellingen als eineS Hauptpasses zu bemächtigen, und zuvor den Heiters-^llll"ä^ ^ Gebiet zwischen Limmat und Reuß zu säubern. Zu dem Ende marschircn den 1!>, Mai Abendschj,, "«u Berncr über die Stilli nach Niedcrwcningen und langen den folgenden Tag über die Schiffbrüche ink'ttule^ Zürich stellt hiefür ein besonderes Corps von 3000 Mann auf, sendet eine Abordnung an die^ricgsräthe in Lenzburg, um die Ausführung dieses Plans des Nähern zu bcrathen,

Staatsarchiv Zürich: Acten Toggenbur^. Verschiedene Missivcn u. die Instruction der Abordnung nach Lenzdurg.

^^^2, 18, Atai, Die Kriegöräthc des Abts in Norschach an die Kricgsräthe in Pfäffikon, Den 1?, Mai>Uit s Haben sich liOllO Mann Zürcher, Berncr und Toggcnburgcr vor Wyl befunden und etliche Stundensieden "ken schoxf liuf dieses geschossen, jedoch ohne Schaden anzurichten. Auf den Abend sind auch von Wcin-K>ü'! ÜPen die Schalegg angcrükt. Ohne des Himmels Beistand müsse die schwächere Macht des Abts den«'ttde " ^ Feind schanze sich ein und befleiße sich, eine Blocade zu formircn, wodurch der Abt gcnöthigt' "«zugreifen, weshalb dringend um Hilfe gebeten werde.

Landesarchiv Schwyz: Acten Toggenbnr^. (Ori^.)

"Üt 19, Mai, Zürich avisirt die KriegSräthe des FreiämtercorpS, daß beschlossen sei, den 21, Mai

"Üa Mann den Heltersberg anzugreifen und bei Mellingen Posto zu fassen, welches von 80«» Berner» werdeQh werde». Daher solle ein starkes Detaschcment, worunter einige Compagnicn Reiterei, von Ottenbach überu»> ^ gcgen Mellingen vorrükcn, während eine andere 2lbtheil»ug gegen Brcmgartcn anmarschircn »verde,Stadt einzuschließen, .. ^

Staatsarchiv Zürich: Acten TcMcnburg. (Orig.)

bei 171Z, 19, Mai. Die luccrnischcn Gesandten in Zug berichten ihren Obern, daß alle Vorstellungen

"»d Zug und Obwalden, die nächste Tagsazung zu besuchen, erfolglos seien; die Gesandten von Freibnrg

Pj ^"khurn ricthcn, die Erklärung an die unbetheiligten Orte nicht zu stark an Bedingungen zu knüpfe»,^gin," ^"-'aldcn seien geneigt, au der Tagsazung thcilzuuchme», Luccr» antwortet darauf, die Einmüthigkeit° ^i den katholischen Orten sehr zu sinken und vornehmlich bei Schwyz gehe Alles ebenso seltsam wie

doli ^ucern sei nun in der unglüklichcn Lage, wo man mit Gewalt kriegen wolle und, wie Lucern glaube,^ "'cht könne. Daher solle nach Baden eine zustimmende Antwort gegeben werden,

Staatsarchiv Luccrn: Acten Toggenburg.

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