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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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2501
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2.') 01

sich 'B?ai, McrSbnrg. Dcr Bischof von Constanz an Zürich und Bern. Der Bischof verwahrt^>>ct Zulage Zürichs, dasi er durch Verlegung einiger Soldaten nach Arbo» die Neutralität nicht beob-

^'sn ^ ^ür>te sich vielmehr zu Beschwerden berechtigt, dasi Zürich und Bern seine Untcrthanen sich huldigenTiäd Städte Kaistrstuhl und Klingnau bcsezten; er könne daraus nichts Anderes schließen, als daß beide

^ geflissentlich suchen, mit Thätlichkeitcn gegen ihn zu verfahren.

Staatsarchiv Zürich: Acten Toggcnburg. (Oriq.)

Päd ^ ^ ^"i, Königsfelden. Bericht der bcrnischcn Gesandten an Bern. Landvogt Thvrmann in

lll ^ seines Anits und seiner Freiheit daselbst beraubt und in Arrest genommen worden. Ans diesfalls geführteda ^ den Abgeordneten dcr unbctheiligten Orte habe Landammann Zwicki das Vorgehen entschuldigen wollen,>vidc - Thurgan mit Cntsezung des dortigen Landvogtö den Anfang gemacht habe, was aber von Zürich

»e>n'^"^" worden sii. Daraus, dasi die bcthciligten Orte sich iveiger», die von beide» Ständen vorgeschlagene^ ^ulstatt anzunehmen oder Baden von den Truppen zu räumen, müsse man entnehmen, daß die betheiligtenllin. s^ ^uehe nur in die Länge ziehen wollen; vollends klar sei dies geworden durch den Vorschlag, die weiter»»>»,. Zungen in Bern zu pflegen; einmal sei ja nicht sieher, ob gewisse betheiligtc Orte dort erscheinen würden,^ uig namentlich für Zürich und den Abt von St. Gallen zu entlegen; ebenso sei die

^'c»» """kl einzelner katholischer Orte derart, dasi deren Gesandten in ihrem Land deö Lebens nicht sicher wäre»,djx >>, ^ »»verweilt znrükkämen. Bei Bern waltete »eben dcr Besorgnis? vor einer Verzögerung der Sache^'r übermäsiigen Kosten und die llngelegenheit, sonderlich weil dcr französische Botschafter mit denflgi» "uel, »'jeder am Orte dieser Verhandlungen einfinden tvürdc. Gin abermaliger Vorschlag ans Ber-

'hrci, ^ ^ Konferenz nach Solothurn, Aarbnrg oder Ölten errege die Verwunderung beider Stände, welche hierüberl'm> Bericht zu geben versprechen.

Staatsarchiv Bern: Toggcnburgbiicher 799.

^^12, l 0. Mai. Der zürcherische Gesandte in C.hur, Rathöherr Johann Kaspar Meyer, erhält von^ Bürgern den Auftrag, unverzüglich anzuordnen, dasi gegen bestimmten Sold die cngagirtcn fünfAlchen Oberossicicre sammt etwa fünfzig Officiercn, Wachtmeistern und Corporate» sich nach Zürich verfügen.

Staatsarchiv Zürich: Acten Toggcnbnrg. (Concept.)

u»d ^12, ll>. Mai. Bern verbietet den freien Handel und Wandel gegen die V Orte, sperrt den Transit^ egt sänuntliches Vermögen derselben, das auf seinem Gebiete liegt, mit Beschlag.

l l. Mai. Die zürcherischen Kricgöräthe im Thurgan berichten, dasi sie daselbst ungefähr 1800Acg, ""schoben habe», die in vier bis fünf Tagen im Stande sein werden, ans Befehl vo» Zürich sich inZU sezcn,

Swats»rchw Zürich: Actcn Toggcuburg. (Orist.)

^ Zürich zeigt den Commandanten seines KricgscorpS an, dasi sich die Tagsazung in

j» ' ganz erfolglos zerschlagen habe, indem die örtischcn Gesandte» nach Haus reisten, ehe man sieh der Malstatt"""'gsten verglichen hatte.

Staatsarchiv Zürich: Acten Toggcnburg. (Orist.)

. l I. Mai. Zürich und die bcrnischen giepräsentante» daselbst vereinbaren Folgendes über die

l»,d Offensiv- und Defensivoperationen; l. Die zürcherischen Wachtfeuer auf dem Lägcrn und dem lletlibcrg

eh, ^'euisihn, auf Bruncgg und dem lliietlibcrg sind mit doppelten Wachen zu versehen. Des Tages wirdeg ^ ^iauch, pcg glachts ei» großes Feuer unterhalten. Welches Ort zuerst anzündet, bedeutet dem andern, daßO'ich .^Bissen ist iiberfallen, dringt Zürich gegen die kleinen Orte, besonders Schwyz, Zug nnd

l>edh„,"^'" ' "-'"d aber Zürich angefallen, kehrt sich Bern gegen Lucern und die Freiämlcr. Statt Looschüssc»sich laufender nnd reitender Bosen. 2. Gehen die beide» Stände zur Offensive über, so richtet sich