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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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2.

Vergleich zwischen Kaiser Leopold I., als Erzherzog von Österreich, Namens derConstanz einerseits, nnd den VII das Thnrgan regierenden Orten und denam Landgericht und Malesiz theilhabenden III Städten anderseits,betreffend den Jnrisdietionsstreit ans dem Bodensee.

Vaden. k». Deccmbcr.

LandcSarchiv Tchw»»z.

Wir Leopold voll Gottes Gnaden erwählter Röniischcr Kaiser, zu allen Zeiten Mchrcr desGermanien, zu Hungarn, Böhaimb, Dalmatien, Croaticn und Sclavonicn König, Erzbcrzog zuHerzog zu Burgund, Stcpr, Cärnthcn, Crain und Würtemberg, gcfürstcr Graf zu Habsburg, Tproh ^und Görtz, Landgraf in Brcisgau, Herr auf der Windisch-Mark, zu Portenau und SalinS Bekelinc» /und thucn kund männiglich: Demnach Uns als regierenden Erzherzogen zu Österreich gnädigist zugckommcu, was Unwillen der cntzwischcn Unserer Stadt Constanz an einem, so dann den zchen die - ^in der Landschaft Thurgcw regierenden eidgenössischen Orten andern Thcils, ctlich Jahr hcroJurisdictionSstrcitigkcit auf dem Bodcnscc erstlich zu Ochningcn in dem Monat Scptemdcr Anno chchszch»^.^vicruirdachtzig für ein gütliches Vcrglcichönüttcl projcctirt, sodann an dein fünften DcccmbriSvcrwichcncil scchSzchnhundcrt fünfundachtzigstcn Jahrs für ein weiterer Vertrag entzwischcn dem wohlitz' ,Unserem lieden getreuen Franz Christophen Raßlcr, Freiherr» von Gamcrschlvang, Unserem Rath undVicc-Canzlcrn, als hierzu von Uns sonderbar Abgeordneten, und den gestrengen, festen nnd ehrsame»besonders liebe», den Johann Caspar Hürtzl, Bürgermeister zu Zürich, auch Johann AntonySchultheißen zu Bern und andern eidgenössischen Deputirten, auf Unser gnädigste und der Cädgc»^'^Ratification geschlossen lind gcfertigct, auch «zvontunlibor rsoiproeo oxbraäivrt und ausgewechselt werde»worauf Wir dieses Werk sammt den beigcwohntcn Umständen wohl erwägen lassen, und aber ^ ^ ^lcztcrm Vergleich nicht allein nichts Bedenkliches, sondern gnädigst gut befunden, daß auf sothanc ^Mißvcrständniß, so dieser Streitigkeit halber cntzwischcn der Stadt Constanz und den Eidgenosse» »des gemeinen Wesens Schaden zunehmen wollen, aus dem Weg geräumt und dargcgcn zu besseren »»ch 'Vertrauen und Ruhestand Anlaß gegeben werde, welcher VerglcichSrcccß von Punctcn zu Plinetc»zu Wort also lautet: ,

Z» wissen, Demnach sich inzwischen der Römisch-Kaiserlichen, auch zu Hungarn und BöhaimbMajestät Leopvldo dem Ersten, als regierenden Erzherzogen zu Österreich und betreffend erst allerhöchstIhrer Kaiserlichen Majestät angchörigc Stadt Constanz an einem, sodann den zehcn die Hoheit in ^Grafschaft Thurgcw regierenden löblichen eidgenössischen Orten andern ThcilS, eine ziemliche Zeit ^ ^,inachbarliche Mißvcrständniß und Strittigkeit enthalten wegen der hohe» und malcfizischen Obrigkcü »Bodcnsce oberhalb der Stadt Constanz in dem so genannten Trictter, welche die Stadl Constanz da>c »gchcndö ihro zugehörig zu sein vermeint, die Herrn Eidgenossen aber bcmcltc hohe Obrigkeit von dem th»^ ^Territorio an bis in die Mitte des Wassers von beiden Gestaden prätcndirt haben, auS welchem »'