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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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2271
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Abtei St, Gallen, 1698, 1699, 1700, 2271

A»»/" '"öchk, hm, Versprechen, daß der Abt einen schriftlichen Act einsenden werde, daß die Wyler inii> Hauptmanns zu Händen der Schirmorte geschworen haben, und daß diese Beschwörung künftig

. "^^uheit der Schirmortc so oft wiederholt werden solle, als die übrigen Untcrthancn des Abteö diesem^ Ichwörcn. Dieser Vorschlag wird in den Abschied genommen, in der Meinung, daß die Schirmortc ihrebeförderlich nach Zürich mitthcilcn. Absch. 401. x.

"Wicßung

1999.

iE ^ Stadt St. Gallen erhebt neuerdings Klage gegen den Abt von St. Gallen,

alz e ^ ^ Rcvcröbricf vorgelegt, tvclchcn die von Wyl ausstellen mußten,

^ ^dh bei der Huldigung unter dem lcztvcrstorbcnen Abt Cölcstin weigerten, das Landrccht zu beschwören,des ^'^cn Schwyz berichten dabei, daß die von Wyl daö toggcnburgischc Landrecht in Anwesenheit^esq '"^^^^'dmann Stadler in gleicher Weise beschworen haben, wie dieses sonst in Anwesenheit der^ ^ Schirmortc üblich war; ihre Obrigkeit finde aber, der Revers sei nicht richtig abgefaßt,d»ri," ^ ^ gewisscrmasscn Ebenbürtigkeit mit den Schirmortcn zuschreiben; dann werde

de» daß sie dem Abt daö Landrecht schwören wollen, während sie dem Abt nur die Huldigung,

Vv» i ^ Beschwörung dcS LandrcchtcS schuldig seien; endlich behalten sie sich darin einen Vertrag

d' welcher unter vielen nicht hichcr gehörigen Sachen namentlich auch die Bestimmung enthalte,

die ^ schwören lind huldigen sollen, er sei dann confirmirt. Im Weitem bringen

^"gcr Schwyz an, Landshauptmann Stadler habe sich wegen Beschwörung dieses LandrcchtcS

>verd/ aufhalten und mit Sendung von Boten viel auslegen müssen, waS ihm hoffentlich von WylNyl werden, Alls Ansuchen der Schirmortc übernehmen die Gesandten dcS Abteö, mit denen von^sstcll' ^ Rcvcrsbrief in gebührender Form und ohne Erwähnung des Vertrags von 1492

der <5 Landshauptmann Stadler seine Kosten vergüte,;. Absch. 417. n. 19. Neue Klagen

"oH - ^'"dlcn wider den Abt, daß die versprochene Ermäßigung der Zölle, Schiff- und Fuhrlöhnc""d dc"^ ^^rrkstclligt sei. (S, Absch, 417. o.) 29. Streit zwischen St. Gallen und Arbon eines-,^^öiloster St. Gallen andcrnthcilö wegen Sperrung dcS Fruchttransitcs und des Zolles zu Landquart.

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der ^ ^^üau, Art. 438.) 21. Rüksichtlich der bei den evangelischen Orten angebrachten Beschwerden

^ llogcn die Abtei St. Gallen über Nichtbcobachtung des Pacificationsinstrumcntcs und Neuerungen

^^^wcscn s. Abschied 418. u. 22. Die Klage der Stadt St. Gallen über Nichtvoll-

derwi 5 P^ificationSinstrumcntcö und dcS Abschiedes der lezten Tagsazung wird auf die nächste Tagsazung

(S. Absch. 424. i.)

1799.

»»r Der Revers derer von Wyl über Beschwörung ihres Burg- und LandrcchtcS wird nicht

>>>de, ^üläufig, sondern auch mit der den Schirmortcn gebührenden Achtung unverträglich gefunden,das """wmlich die Allcgation des Vertrages von 1492 für »nnöthig hält; auch sollten die von Wylde» n. ^ Landrccht künftig an dem Ort beschwören, wo sie dem Abt zu huldigen pflegen. DicS wird^"erüs " ^ ^dcs eröffnet, welche ihre gleichlautende Intention zur gewünschten Abänderung desww zur Befriedigung der Schirmorte versichern. Absch. 440. n.