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Orbe mit Tscherlitz. 1707.
Posten von einigen Gnldcn für die Fuhr von Ziegeln wird zwar genehmigt, aber zur Verhütung k»»ß^Nachahmung in den Abschied gesezt, daß solche Fuhren von den Untcrthane» unentgeltlich zu leiste» ^Absch. 641. 6. — 21»7. Landvogt Karl Ammann bleibt von der Rechnung deö Jahres 1766 den St»"^schuldig 19 Mütt 6 Kopf ^4 Maß Weizen, 17 Mütt 9 Kopf ^4 Maß Mischclkorn und 45 Mütt3 Maß Haber. Ihm kommen zu gut 16 Gulden 16 Schilling 3 Denier und 996 Maß Wein. Idiä. >'2k1t. Laut Jahrrcchnung von 1767 rcstirt der Landvogt den Ständen 1116 Gulden 9 Schilling 916 Mütt 8 Köpf 2Hz Maß Weizen, 16 Mütt 3 Köpf 1 hs Maß Mischelkorn, 46 Mütt 4 Köpf ^ ^Haber und 156 Maß Wein. Ein Posten von 35 Gulden für Zurichtung des Brennholzes wird ^ .geheißen. Ikiä. k. — 2<ii>. Der kleine Zehnten zu Villars-le-Tcrroir, der ztvar dieses Jahr nur -1 - ^ertragen hatte, ist in der Rechnung vergessen worden, was künftig zu verbessern ist. Idiä. 1. — s
der künftigen Rechnung ist vorzumerken, daß die dem Landschrcibcr Mcstrczat 1765 verliehenen kleinen 8^'demselben gegeben worden sind, so lange cS den Obrigkeiten gefällt, damit dicS nicht in Vergessenheit^Ilchä. in. — 27 l. Frciburg will der Stadt Orbe wegen ihrer Ansprache auf die Schifffahrt auf der ^Rcchtstag anfczcn, was Bern verweigert, weil das Streitobjekt auf bcrnischcm Gebiet liege. Wird >»^Abschied genommen. Illiä. gg. — 272. Dem Gamalicl Cvmbc werden die obrigkeitlichen Reben Z»gegen einen jährlichen Wcinzins von 156 Maß vom gleichen Gewächs unter Vorbehalt der hoheitliche» ^nehmigung überlassen, ldiä. rr. — 275. Die Gesandten wolle» die günstige Gelegenheit bcnüze» ^empfehlen den Obern den Ankauf von fünfzehn bis achtzehn Juchartcn Akcrland, das unmittelbarSchloßgut angrenzt. Idiü. ss. — 274. Der Landvogt hat darüber zu wachen, daß die Geistliche» ^ ^Confessioncn in den Waldungen nur das ihnen von den Bannwartcn angezeichnete Holz schlagen. Ibiä. ^275» Da der Wald zu Biolay-Orjulaz gänzlich zu Boden und ruinirt ist, wird beschlossen, es sei der ^Thcil desselben für Aufwuchs wieder einzuschlagen. Illicl. nu. — 271». Wenn es sich erfindet, daß ^ ^Asscnö für das Achcrum einen Zins zu bezahlen haben, das nun durch die Verödung des Waldes ^wcrthloö geworden ist, soll ihnen dieser Zins nachgelassen werden. Idiä. vv. — 277. Zur Erledig»'^ ^Streites über die Jurisdictionsmarchc zwischen Bottens und Brctigny sollen die Obrigkeiten nächst^ ^Confcrcnz veranstalten; inzwischen sind alle Thätlichkcitcn einzustellen. Diese Abordnung hatden streitigen Wcidgang zwischen dem Herrn von Bousscnö und den Gemeinden Etagniercö undOrjulaz zu theilcn. Ikiä. rviv. — 275. Dem Bannwart Adam Pcrret in Poliez-lc-Pctit hat derjährlich, so lange es den Obrigkeiten gefällt, je einen Sak Weizen, Mischclkorn und Haber zu ^
Dein Bannwart Nicolas Carrard wird das von seinem Vater innegehabte Zchntchcn zu Policz-lc-Pkt>t ^weilen bis zur nächsten Jahrrcchnung überlassen; inzwischen ist der Ertrag dieses Zehntens Z» ^Ilnä. xx. — 2711. Der Streit zwischen dem Pfarrer von Tschcrlitz und seinen Pfarrgcnosscn wird » ^spätere Confcrcnz geschlagen. Illiä. — 2511. Der Streit zwischen den Gemeinden Poliez-le-Pe ^Dommartin ist von der Confcrcnz, die nächstens in Tschcrlitz zusammentritt, zu untersuchen. Ibiei- 65" ^251. Die sämmtlichcn zu Tschcrlitz vorgekommenen Neuerungen in Rcligionösachcn sind zu unters» 1das Eine und Andere wieder in den alten Stand zu sczcn. 1IM. leieie. — 252. Die Geistlichen beid^fcssioncn haben künftig der Regierung, welche sie wählt, keine Honoranzcn mehr zu entrichten. 1^'