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6,2,b (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Mendels. 2135

^ Landvogtcö ist ein Müllcr sammt seinem Pferd und einem Sak Getreide auf dem Mailändischcn wcggc-»'eitere Nachrichten, nämlich ob derselbe wieder gclcdigt morden sei, fehlen, obschon derVogt um Bericht ersucht worden war. Der Landvogt wird deshalb von Baden aus nochmals zur Bcricht-aufgefordert. Absch. 259. iu. Es werden folgende Grcnzvcrlczungcn, Gclvaltthätigkeitcn

^ ^!^ssc, die an eidgenössischen Untcrthancn rmd auf dem Gebiete von McndriS verübt worden, zu Händen^^udcn Orte in den Abschied gcsczt: 1. Am 29. August 1692 ist der Krämer Karl Solca von ColdrcL-, ^ Straße zu Scscglio auf eidgenössischem Boden mit einer Fuhre Früchte überfallen und von vierKor/ Karren, Ochsen und Kor» nach Como geführt worden. Die genannten Karren, Ochsen und

tv»rd Como vergantet und Solta aber drei Monate in Haft behalten, aus der er erst freigelassen

^ , als cr auch noch die Kosten seiner Gefangenschaft bezahlt hatte. Schon das lcztjährigc Sindicat zuLandvogt nnd den Oberst von Beroldingc» beaustragt, die gebührende SatiSfaction für^ ^cwaltthat zu verlangen, was geschehen ist, ohne aber bisher etwas zu erreichen. 2. Der Müllcr DominikRonago, Mailänder Gebietes, ist den 6. Januar 1693 auf dem Feld zu Scscglio auf Schwcizcr-^ rmd Fracht von drei Spaniern angefallen und nach llgratc geführt worden, wo er sich nur^ Sprung ans dem Fenster retten konnte. 3. Als einige Soldaten von Como den 26. Januar 1693

^asit/' ^^'^6 welche Korn auf den Schwcizerboden trugen, nachsczten und zu dem Hofe der Gebrüder^vicl/ Pvdrinatc auf Schwcizcrgcbiet kamen, und ihn«« daselbst auf mehrere Schüsse mit andern SchüssenDicst ^ ^"dc, drangen sie in das Dorf ein, feuerten mehrere Schüsse ab und drohten, den Ort anzuzünden.Zg ^Huldigten sich hernach, sie hätten nicht gewußt, daß der Ort zu der Eidgenossenschaft gehöre. 4. Den^rfrll'^^ Battista Solda von Coldrc und ein Müllcrknccht von Balcrna bei dem Bache Faloppia

^vzdc» vrstcrm ein Karren mit Korn, lczterm zwei mit Korn bcladene Esel weggenommen worden,

eidgenössischem Gebiete waren. Die Mailänder behaupteten aber, eS gehöre diese Stelle zu"ber k Grenzvcrträgcn der genannte Bach beide Gebiete scheide. Das alte Bachbctt ist

badma ^ ^ Pstanzung von Sarbäumen (Pappeln) weit in das Schweizergebict hinein gerichtet nnddst ^"ch ^ von jeher auf Schwcizerboden gelegene Straße weggespült worden, weshalb der Landvogtwelche diese Bäume gepflanzt, für alle diese Widrigkeiten zu strafen Willens ist. ES ist sehr viel^segli^^^ duß diese Straße auf eidgenössischem Boden erhalten wird, da man sonst von den Dörfern^»»te Pvdrinatc ohne Berührung von Mailändcrgcbiet nicht mehr ans das Mcndrisischc gelangen

^chil" ^ ebenso den 36. März abhin sechs Soldaten einige Bauern, welche Korn von dem

lj^ " verschafften, bis nach Stabio verfolgt, woselbst man sich ihnen zur Wehre seztc. Absch. 262. ü.ttst^t In Folge der Unterhandlungen der mit Spanien verbündeten Orte in Mailand wird Zürich

^ Monate vor dem ennctbirgischcn Sindicat den spanischen Gesandten NamenS der regierenden^schu'^"^^ Senat in Mailand Jemand bezeichnet werde, welcher in Verbindung mit einem

^ be ^"^^utS die durch die Abweichung der Faloppia streitig gewordene LandcSgrcnze beaugenscheinige^ fich^'^ , (1695). ES wird in empfehlendem Sinn in den Abschied genommen,

^ Last ^ ^^^^atsabgcordnetcn mit der mailändischcn Regierung betreffend die den diesseitigen Untcrthancnder Holzfrcvel im Wald Forcoretto, im Thal Jndemini und bei der Faloppia, als Depositare

^^lgkej ^ allfällig constatirtc Übergriffe erklären, da Mailand die Beilegung der fraglichen Grcnz-

Erklärung abhängig mache. Absch. 296. 6. !tt. Zürich wird beauftragt, beim^ üvgcn die Besteuerung deren von McndriS, welche Güter im Mailändischen bcsizcn, Vorstellungen