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Frciümter,
erstatte», Absch, 504, ». — llN). (1703), Ei» Ausschuß von Bremgartcn beschwert sich, daß der La»^von Baden dieser Stadt wegen ihrer in der Grafschaft Baden habenden Gerichte ein Bctrcffniß von 89 ^an die lcztcn Kriegskostcn abgefordert habe, während die Brcmgarter laut Siegel und Briefen und Abs^vom 3. Mai 1674 dicsfälligcr Excmption genießen, dagegen gehalten seien, in des Vaterlands Kriegshundert Mann in Bereitschaft zu halten; aus Versehen und zeitweiliger Unkenntnis! ihrer Documentcsie zwar vor einigen Jahren eine Kricgsstcucr bezahlt, glauben aber, dieser Jrrthum könne ihnen nicht ^Präjudiz gereichen. Auf den Bericht des Landvogts, er habe dir Kricgskosten auf Alle, welche Gericht ^Interessen in der Grafschaft Baden bcsizcn, verlegt und von der Excmption der Brcmgarter keine Kc»»""gehabt, werden die Brcmgarter der Kricgsstcucr nach Inhalt des Abschiedes von 1674 lcdig gcspt^.Uri und Untcrwaldcn nehmen die Sache ucl röksröiulum. Absch, 521, vvvv. — L00. (1705). Laut ^hat die mehrmalige Ermahnung zu besserer Bewaffnung in der Herrschaft Rvrc oder den Frciämtcrn 'Vollziehung gefunden, obschon sie zu keiner Zeit nöthigcr gewesen wäre als jezt. Es wird daher bcsstst''^daß bei der bevorstehenden Huldigung durch den neuen Landvogt eine ernstliche Ermahnung an d>c ^schworncn gerichtet und dieser dann Vollziehung gegeben werde. Ammann Zurlauben wird bcinebcns ^seinen Bruder, den Landöhauptmann, dessen beförderlich zu berichten. Absch, 583, i. — Zill. ^Luccrn erinnert an den lcztjährigcn Beschluß der katholischen Confcrcnz betreffend bessere Ausrüst»»!!^Mannschaft der Frciämtcr; nach neuesten Berichten habe dieser Beschluß keine Vollziehung erhalten- " ^Anregung wird begründet gefunden und zur Vermeidung alleö Aufsehens dem Landvogt, der jenenerst in der verflossenen Woche bei der Ablichtung wieder erneuerte, die Weisung crthcilt, daß er die 0»"^...),anhalte, eine Untersuchung anzustellen, ob diesem Befehle entsprochen worden sei. Absch, 597. i. ^ ^(1706). Da die Untcrthancn bckanntcrmasscn mit Wehr und Waffen schlecht versehen und noch viel »»militärisch eingeübt sind, wird beantragt, einen gewissen Hauptmann Öhr in Hitzkirch, der aus vcrsch»' ^Kriegsdiensten her in den Waffen unterrichtet sei, anzustellen, um die Untcrthancn zu cxcrcircn, Weil >
die Orte hierüber nicht instruirt sind und vorher noch Waffen müßten beschafft werden, so wird der ^ ^stand -ui rvtermnlum genommen. Absch, 600. 0. — 20 !. Der Landvogt legt die Rolle (Vcrzcich»'^.cingctheilten Mannschaft vor und bemerkt, daß noch etwa 300 FüsilS fehlen, noch eine Anzahl schwere ^quctcn im Gebrauch und noch wenig Bayonctc eingeführt seien; auch sei die Mannschaft seit fast 9''Jahren nicht mehr gemustert und getrüllt worden, so daß man wenigstens drei Mal im Frühling ' ^Herbst Excreitien halten sollte. Er fragt daher an, ob er den Befehl crthcilcn solle, daß Jedermann st ^Strafe mit Füsil und Bayvnct versehe, und die schweren MnSguctcn ausgemustert werden sollen,erbieten, die fehlenden Rohre aus seinem Zcughausc im Preise zu liefern, wie sie an seine UntcrthanrN ,geben werden, wird mit Dank angenommen. Dem Landvogt aber wird die Weisung crthcilt, die Ä»'" ^anzuhalten, Rohre und Bayonctc anzuschaffen. Rüksichtlich der Musterungen dürfen die anweflndc»ohne Einvernehmen mit Zürich nichts verfügen. Absch. 603. g. — Z0-4. Zug schlägt an die Sllverstorbenen LandShauptmanns Amman» Zurlauben den Herrn Fidel Zurlauben vor, jedoch mitbehalt, daß die bei Musterungen und andern Begebenheiten der LandöhauptmannSstcllc auffallend^» ^dem neu gratificirtcn Landschrciber, Ammann Zurlaubcns Sohn, übcrbunden werden, sofern diesemAlter und Erfahrenheit diese Stelle übertragen werden könne. Unter dieser Bedingung wird Fidel Z»^ ^,1gewählt, wozu Schwyz nur mit NatificationSvorbchalt stimmt, Absch. 609. M. — Z05. Die d»'Tod des Aminann Beat Kaspar Zurlauben lcdig gewordene HauptmannSstcllc wi d dem Haupt»'»""