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burch die Werk des gesatzes vor dem sündenfahl und durch den glauben an Christum nach demselben, und folgendts auch"ur ein zweyfacher Hundt, nemlich der werken in dem stand der Unschuld und der gnaden nach dem sündenfahl, angezeigetberdind. Hiervon handlet der 23. und 24. Lehrsatz.
IX. Endlich geschickt ein sehr träffe und ernstliche ermahnung an alle und iede, welche Key und unter uns zu demArchen und schulvienst gewidmet oder Gott dem Herren in demselben schon würklich dienen, bei, dem Heiligen wort Gottes,^r Eidtgenössisckcn glaubensbekantnust, den eanouibus deß s^nmli zu Dordrecht und gegenwertiger Formel treuwlich, vestUnd ruweglich zu halten und vor allen glaubcnsneuwerungen sich zu vergaumen. Hiervon handlet der 2S. leiste Lehrsatz.
Gnädige, Hochchrende Herren und Vätter. Wir sind der gäntzlichen Zuversicht, es werde diß vorhabende, reifflich undrrn lange Zeit wohlbedacht und in der sorcht Gottes entschlossenes Heilige werk in dem Herrn gcsägnet seyn und bleiben,iind obwol sorgfältige gcdanken aussteigen möchten, alß wan hieraust zu einichcm unheil oder trennung anlast genommenwerden möchte, So tragend wir doch die gute Hoffnung zu der Barmherzigkeit Gottes, welcher da ist ein Gott des fridens"Ud der ordnung, er werde Key anlast eines so Heiligen Werks nichts bößes und sonderbar kein traurige trennung vonWenigen, welche der widrigen lehr bygethan sind, verhängeni und zwahrcn habend wir disc Hoffnung um so vill desto">ehr, weil diejenigen lehren, welche in obgemeldten lehrpuncten widersprochen werden, noch von keiner einigen Reformirten,°uch Französischen kirchen selbst nicmal angenommen worden, sonder nur von sonderbahrcn lehrern mit anderer zimlich be-ikUgetem mißfallen hie und dort verfochten werdend, und weil auch in anderen Reformierten Kirchen allbereit dergleichen^ührsätz und gemeine symbolische schrifften, in welchen aber diejenige lehr, welche bisbar Key uns bestcndig geführt und ind'ber formcl verzeichnet ist, enthalten, in öffentlichem gebrauch und Übung sind. Da dann die erfahrung selbst bißharo8'Kugt hat, daß selbige nit allein kein unheil und sonderbahr keine trennungen mit anderen nach sich gezogen, sonder vill-^hr zu gesegneter «Haltung und sortpflanzung deß so theuren schatzes der gottlichen warheit gantz heilsam und dienstlichKunden worden. Wir versehend unst destwegcn zu E. E. Wht. in aller underthänigkcit, Sy nach Ihrem bckantem loblichem""d gottseligem ciser zu der ehr und lehr Gottes wie auch der unzcrbrüchlichen rcinigkeit derselben diste unsere einhelligeTvrmcl, wie dann ein gleiches vor einer Loblichen Hohen Oderkeit zu Basel! allbercit mit großem lob und eifer geschehen,Hvchvberkeitlich zu bestätigen kein Bedenken tragen werdind.
Der Herr Jesus, der große ErzHirt unserer seelen, wölle by und unter unst den unbefleckten theuren schätz seinesEiligen Eoangelii noch fehrncr gnädigst erhalten, E. E. Wht. Hohe rathschläg in distcn so mißlichen und gefährlichen zelten^ oben herab segnen zu seines Hochheiligen Nammen lob und ehre, auch unserer lieben kirchen und gantzcn werthenUnlands beharrlichem wolstand, dessen allgewaltigem gnadenschutz wir E. E. Wht. treuwlich anbefehlen.
(Zürich) den 3V. Mertzen I67S.
E. E. Wht.
Underthanige, gehorsame und getreuweVerordnete zu lehr, und in deren NammenCaspar Waser, Pfr. Z. G. M.
^Entwurf der Ratification über die kormuls. eonsvusus wegen der Gnadenwahl. (Bor
Rath szu Zürich) verlesen den 22. März 167S).
Wir Burgermeister, Schultheiß, Landammann vnd Räth der Evangelischen vnd Zugewandten Orthen der Eydtgnoschaft'^u», Bern, Glarus Evangel. Religion, Baßel, Schaafshuscn, Appenzell der vssern Rhoden, St. Gallen, (Pündtcn), Müll-^ben vnd Biel (vnd Neuwenburg) vrkhundent hiemit Öffentlich i Nachdcmme vß anlaaß der In Lobl. Statt Genfs durch'^ellichg Herren Ministren yngesühite» ohngleichen lehr von der gnadenwahl wir vß nit ohnzitiger sorgfalt zu möglichster^bauung besorgender gefahrlich- und schedlichcr trennung verursachet worden, vnsercn kirchendienercn anzubefehlen, daß Sy^ einer gewüssen vnd der Eidtgnössischcn Konfession gemäßen Formul über dißerc hochwichtige Materi mit einandcren^dtlich verglichen vnd solche schrifftlich verfassen thüynd. Wann nun dieselbige unserem beselch vnd gutachten gmäß in^ich vnd Latynischer sprach vffgesetzt, von vnsercn minwtris insgesambt vnd besonders, auch von vnß approbirt vnd der-bsten befunden worden, daß alles in derselben dem wort Gottes, vnserer Eydtgnössischen Konfession vnd der bißhar by
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