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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1630
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Erneuerung des Bündnisses (vom 28. September 1579) der VII katholischen Orte mit de>»

Bischof von Basel, nebst Zusazartikel.

Lucern. I«. September.

Staatsarchiv Lucern.

Da der Wortlaut des unter obig-m Dotum erneuerten Bündnisses (nachstellend angezeigte Bei schiedenheiten avg ^durchaus gleichlautend ist mit dem auf Seite 1570 der 2. Abtheilung des IV. Bandes der amtlichen Abschiedest ^abgedrukten Bündnisse vom 28. September 1579, so nehmen wir von einem nochmaligen vollständigen Abdruk ^,jStelle Umgang und geben nur den etwas abweichenden Schluß, im Uebrigen aus den citirtcn Bandindeß nachstehende Abweichungen in den beiden Bundesinstrumenten zu merken sind: Im Jahr 1579 heißt der das ^abschließende Bischof von Basel Jakob Christoph, im Jahr 1655 Johann Franz; dann ist Zeile 2 »o ^auf S. 1571 I. o. hintervnser Lieben Brüder" einzuschaltenT h u m bpr o b st"; serner aus S. 1576, ff"von oben, hinter den Wortenfryen feilen kouff" zu ergänzenvnnd srye Durchfahrt". Die auf Seite 1574(Zeilen 18, 20 und 24 von oben) sich wiederholende BezeichnungRath vnd Diener" lautet im Büudniß vonRath." Die Schlußstelle lautet a!so: ^

Zum Beschluß Habent wir erstgesagter Bischoff vnnd Wir Thumb !

Dechan vnnd Thumb Cappitnl hoher Stifft Basel vnnö in sollicher Verstendtnus! s vnnd Pündt>nubchallten vnnd Vßgcnommcn die Papstliche Heylikcit, die Römische Kehser- j lichc Mahestät, daß ^ ^Römisch Rhch vnnd vnnsere Hohe Lehcnmanncn, auch all Vnnscrc j vnnd vnnser Stifftallt harfohmmen, auch elltere Vertrag vnnd verständt, > so vor dato discr Vereitlung wir oderVorfahren mit Jemandem vffgcricht. So > habent wir Vilgcmeltc Orlh der EhgnosschafftReligion vnnd Harum be- j griffen Vnnö zu Vnnscrcm Theil in gesagter gegenwärtiger Pündtn»^ ^ ^lutcr vorbe- j hallten Vnnscren allcrheiligsten Vatter dcil Bapst, den Hehligeil Apostolischen StncRom, das Hcylig Römisch Rhch vnnd alle andere Pündtnussen vnnd Vcrstcndtnusscn, so j wiroder sonderlich mit Jemandem hieuor vffgcricht, die dan gentzlich bh Ihren s Crefften blyben d«nd^ ^sollent, allso daß dise gegenwärtige Pündtnuß denselben allen j allß den clltcren Brieffcn vnndso wir harumb empfangen vnnd geben habent, auch > vnschädlich vnnd vnnachtheilig heissen vnnd st)^ ^Wo aber fach wäre, daß Jcmandt, I so wir obengcmclt vorbehallten, die ein- oder die andc>c ^heimlich oder öffentlich, > she glhch in Religion oder ailnderen fachen, wider Recht vnnd bi l ^tasten, beschwä- j reu beschwären (sie), verletzen oder Überfallen vnnd sich güctlichcn oder Rcchinerbie- I tenß nit fettigen, sonder mit thätlichcr Handlung fürzcfahrcn vnndcrstahn wurde, Allßd^'ohne einicheß ansehen diseß vorbehalltß der Parthh, so allso angriffen, beschwärt oder s überfallen n»vnnd bystand, wie obgemelt, geleistet werden, st ,jchc»

Bund zue gentzlicher vnnd Volkomenlicher Bcvcstigung discr I ^ gilffPündtnuß vnnd Frnndtschafft, Ouch daß wir die obgeschribne ver- j stäildtnuß zue bcideilpuncten vnnd Artickhlen bh der ver- > sprochnen vnnd gcthanen Ehden gethrüwlich, waar, vcst v ^ ^auch vnverbrochen- > lich, ohne alle gefärde hallten sollent vnnd wollent, so haben wir Bischofs