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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1629
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Vnd demnach in obbcmclter turilln de Anno 62 dise Formalien begriffen, doch wollen Wür vnd istbcfclch, daß vnscre Zöllner vnd Gcgenschreiber von den spccificicrten, sondern auch all andernbinnen Wahren- vnd KhauffmanSgücttcrn den bcstimbtcn Zoll anderer gstalten nit abfordern, dann^cin von dem, waß vnd sonil der benanten wahren vnd Güettcrn auß Itnlin durch die Aidtgnosschafft^ vo» danncn weiter an- vnd durch vnserc Landt vnd gebüett gebracht- vnd gefüert werden, den ncweniuc eingang in vnserc Landt einmal geben vnd bezallen sollen, Vnd dz alsdann dieselbe Wahren vnd

^ rer, so She also cinmahl verzoll sein, Vcrrncr in Vuscrn ^)sstcrrcichischcn Landen vnd Gcbüctten hin-widkr von eim Wuchen oder JahrMarckht, auch einer Statt oder Fleckhen in den andern, auch garLanden des ncwcn Zolls frey passirt werden sollen, Als lassen wür Erzherzog Ferdinand Carl eS»iahten darbet) auch bewenden; Doch solle dise güetliche Vcrgleichung der Erbcinigung vnd Jedeman seinen Rechten, Frchhcitcn, Gcrcchtigkhcitc» vnd Regalien, wie solches in denen Verträgen vnd^»»o 15gi 1587 vorbehalten, in allwcg vnuergriffcn sein.

Item vnd als der Reiß in dem Leisten vertrag von Anno l6t2 seinen absonderlichen Articul hat,^ bcrsclbig durch disen ncwcn Zollsvcrglcich widcrumb bcstättigt vnd zuc crcfftcn crkhcndt, der dann^^t wie- hernach volget:

. ^ »l a n g c n d t d e n R e i ß , diewcil dersclb als ein esscndt Prouiandt crkhaufft- vnd verkhaufft,^^'^ür beide Thcil obgcnant vnS dahin guetlich oerglichen, daß dersclbige forthin wie andere Victualien,dessen der eingesessenen khanff- vnd Handlölcithcn in der Eidtgnosschafft zuegehörig vnd über vnserS^sllcrreichS Gründl vnd Podcn in andere Vnd frcmbde Landt vcrfüert, dises Zolls freh vnd ledig,^^e»ig ^ frembdcn- vnd außlcndischcn Zncständig- vnd gchörtermasscn vcrfüert oder auch durchbestelle- vnd in der Eidtgnosschafft gesessne Factoren wie gehört geförtigt, angeregten Zoll^ wie bischer vndterwürffig vnd denselben zucgebcn schuldig sein sollen.

Äiid damit cndtlichcn an den Zollstätten die khanff- vnd Handlslcith mit Iren Güettcrn vnd Wahren^rlichxr weiß nit aufgehalten noch Ire Ballen eröffnen vnd allcrlai gcsucch damit gebraucht (welcheswo nit sonderer Verdacht oder Vermuctung bctrügö vorhanden) vermiten werden sollen, habenThehl, Wie es der lctstc Vertrag auch zuegibt, VnnS dahin verglichen, wo den Khaufflcith an^^°^stättcn etwas wider billicheS begegne, daß dann die solches hcderzeit an die tdssterr. gehörige Camermögen, Vnd dz selbige Camcr schuldig sehen, darinnen die gcbür zuuerschaffen, auf dzdix ^ ^^'^t vnd Nachbarschafft zuwider darinn nichts gehandlt werde. Sllß dann auch der Bchbricff vnd^ .^^äg >587 vnd l6l2 glaubhafftcr gwonlichcr Vrkhundtcil Meldung Thucn, last man

^ verbleiben vnd solle baidcrscitö den Lontinduinlon nit zncgcsechcn, sondern solche vil mer möglichst'^"det werden.

" k Vrkhnndt aller hicmit vcrtragncr- vnd obspecificierter fachen seindt zwccn Briefs gleichesvnd Hedem Theil einer zucgestclt, daran Wür Erzherzog Ferdinand Carl vnser Fürstlich-,obgemclte Orth von Statt- vnd Landen gemeiner Slidtgnosschafft vnser gewöhnlichen bruch^ Statt Zürch Soerot Jnsigl für vns vnd all vnser Erben vnd Nachkhommen an discm Brieff^^ben in Vnscrcr Statt Ansprugg den zwecnundzwainzigistcn Scptcmbris im Jahr nach> hcbnrth Tanscnt Sechshundert fünffzig vnd Viere.

»h»I^^^»»'»tcnc Urkunde in Libellsorni. An der gleichen rochen und weißen seideneu Schnur hangen in Kapseln die wohl-" Siegel des Erzherzogs und der Stadt Zürich.