Baden. 1333
^"scguenz; der Nuntius möge also die Conventualcn zu Mellingen nicht weiter beunruhigen. Absch.^ 373 (1649). Protestatio» deö Nuntius gegen die geschehene Abtwahl und Versuch, ihn^süligen. (S. Absch. 12. a.). — 37i! (1649). Der König von Frankreich muntert die katholischenauf, für Wettingeu gegen den Nuntius nach Rom sich zu wenden. (S. Absch. 2l1. r.). —l5 a Remonstration der katholischen Orte gegen die Eingriffe des Nuntius in die Rechte der
Klöster, besonders in Bezug auf die Abtwahl zu Wcttingen. (S. Absch. 28.). — 67«.)- Die in der Grafschaft Baden regierenden katholischen Orte nehmen die vom Abt von Wcttingenk rächen Artikel in den Abschied und befehlen dem Landvogt, unterdessen in folgenden Sachen nachZü/ Thunlichkeit zu handeln: l) In Bezug auf den KcrnenzinS zu Würenlos, den auf Befehl
^)S der Prädicant zu Unterhaltung eines lutherischen Schulmeisters beziehe und verwende; 2) in Be-Kernen, die der Prädicant zu Urdorf in Dietikon jährlich beziehe und zur Unter-^ lutherischen Schulmeisters in Eichholz verwende, wobei auf geschehene Verweigerung ab Seite^ii^^aten Zürich mit solchem Ernste geschrieben habe, daß der Bote selbst unverschämter Weise fürh. ^ noch Löhnung ansprechen zu dürfen meinte; 3) in Bezug auf den Weinzchnten des GotteS-„Rcbstall" (Rcppischthal), der von dem Prädicanten von Urdorf bezogen werde. Absch. 46. an.—>vjst ^52)- Das Begehren des Abts wegen des Grafen von Sulz und des Prälaten von SalmanS-auf die folgende Tagsazung gestellt. Absch. 77. k. — 380 (1654). Eingelangte Klagen^werden des Gotteshauses werden auf die Jahrrcchnung verschoben. Absch. 1l9. u. — 381Tet: Klage deö Abts, daß namentlich der Ghgcnlälli, ein lediger, frecher und muthwilligcr
Bad Drohworte hindere, im Tägenhard das uöthige Bauholz zu fällen, wird dem Landvogt zu
schuld ^getragen, für ungehinderten Holzschlag zu sorgen und den Ghgcnlälli nebst den andern Mit-Ki» Befinden gehörig abzustrafen. Absch. 133. ü. — 382. (1655). Auf Andringen des
j» k ^ Wcttingen wird Luccrn ersucht, durch den Landvogt von Baden die Bauern von Würenloöschein ^aß sie dem Gottcöhausc das im Tägcrwalde gefällte Holz verabfolgen lassen und die Ent-
Der Eigenthumsrccht den regierenden Orten anheimstellen. Absch. 135. b. — 383. (1658).
z». s> ^ entschuldigt sich, daß drei Religiösen aus der Stift ausgetreten seien. Man sichert ihm Schuzidcj ^ ^ ^ gerne, wenn er in Bezug auf Diseiplin, Ockonomie und Hauswesen seine Stift durchPrälaten Visitiren ließe. Absch. 274. lf. — 38^1 (1671). Angelegenheit betreffend die(S. Absch. 519. b.). — 383. (1673). RecoiiimandationSschrcibeu für den ohne Abschied liccn-^s' ^^"iler von Wcttingen. (S- Absch. 571. e.). — 380 (1675). Antrag, dem Gesuche des Kanz-kzz Dettingen, Phil. Omlin, um Schild und Fenster zu seinem neuen Hause zu entsprechen. Absch.l>H ^ 387. (1677). Dem Verlangen deö Prälaten, daß daö der Gemeinde WürenloS hinsicht-^rb Tägenhard vom Winde umgeworfenen Waldes gegebene Urtheil rcvidirt und der Stift daögeöffnet werde, wird dahin entsprochen, daß die Angelegenheit zu neuem Rechte demist und den Oberamtlcuten zugewiesen wird. Absch. 673. nunin.