November 1678.
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Friedensverhandlungen verhindert, welche mit einem Theile seiner Gegner bereits den Zwck erreicht haben.Die freundlichen Anerbictungen rükantwortlich verdankend will man den Bundesfrüchten und der Libcralität des Königs entgegensehen, k. Das Schreiben des Grafen von Stahrenberg aus Rheinfeldcnbrükt die Bcsorgniß aus, es möchte dem Gesandten Frankreichs gelingen, daß die Eidgenossenschaft derfranzösischen Armee bei Basel den Paß nicht verwehre, indem ja schon einige entferntere Orte entschlossenfeien, nur nach geschehenem feindlichem Angriffe aufzubrechen, die französische Armee aber bereits vonStraßburg heraufziehe. Er wird mit der Versicherung beruhigt, daß der französische Gesandte wederschriftlich noch mündlich einige Connivenz der Pässe halben gesucht habe u. s. w. I. Von Uri. Untcr->valden. Zug, katholisch GlaruS und katholisch Appenzell werden die dem Kaiser, dem Grafen von Fah-renberg und der vorderöstcrrcichischcn Regierung gegebenen Antworten in den Abschied genommen.(Ohne Uri und Obwalden). Auf die Beschwerde einiger Orte, daß ihnen zu viel Mannschaft zu liefernauferlegt sei. daher auch in dieser Hinsicht Revision verlangt werde, erklärt katholisch GlaruS. wenn mansich über eine gedeihliche Kriegsordnung vergleichen könne, sich auch nicht söndern zu wollen, i» Diedvn Uri über Mißbräuchc im lczten Auözuge gemachten Rügen werden dahin berichtigt, von Soldateneiniger Orte seien allerdings Insolenzen gemacht worden, die man nicht ungeahndet lassen konnte, abe.keinem Orte sei die Justiz entzogen worden; daß man den Soldaten den Eintritt in die Stadt Basel nicht nach Be-lieben gestattete, haben die Offiziere selbst angeordnet, damit sie nicht von den Wachtposten laufen; c.n.genSoldaten der fremden Armeen habe man den Eintritt laut Ucbercinkommcn zu Aarau gcsiatlen müpen.
Uebcr die Auswechselung der Oertli gelangte man zu keinem Schlüsse, dagegen wurde der Rcichs-guldcn auf 16 Bazcn angesczt. ,». Sofern der Friede nicht zu Stande käme, soll das Vcrmittclungo-wnk wieder aufgenommen werden. Die Frage, ob etwa bei Annäherung der feindlichen Armeen der""ndern Kosten wegen eine Gesandtschaft ans Zürich. Bern. Lncern und Solothnrn sich dieser Sacheleiben in gemeinem Namen zu dem französischen Gesandten begeben lollc, wird in den Abschied genom-">cn. Da die Eidgenossenschaft in dem zwischen Frankreich und Holland geschlossenen Fricdcnötractat^"geschlossen ist, dagegen wer in den zwischen Frankreich und Spanien in Unterhandlung begriffenenFrieden eingeschlossen zu werden wünscht in Zeit von lcchs Monaten sich anmelden soll, wird gut be-funden ein ErinncrungSschrciben an die genannten Mächte und ihre Gesandten abgehen zu lassen. S.Beilage 18. r. (S. u. LauiS). «. (S. u. Mainthal). t. (S. n. Baden). «. (S. u. Thnrgau).
Besondere Verhandlungeil der katholischen Orte.
v. (Alle katholischen Orte.) In Abwesenheit von Schwyz wurde von den katholischen Gesandtschaftenerörtert wie etwa der allgemeine eidgenössische Schirmbrief, der an einigen Orlen dem katholischen In-teresse zuwiderlaufend erachtet werde, in eine gute Kriegöordnnng nmgcsezt werden könnte. Alle... auchdie Gesandten von Uri und Obwalden eröffneten, daß ihre großen Gewalten den Schirmbrief gänzlich ab-erkannt haben sie daher befehligt seien, sich darüber gar nicht einzulassen, wohl aber die Bereitschaft zurHilfe laut Inhalt der Bünde zuzusichern. (Die mit Savoycn verbündeten Orte.) Es w.rd in Er-iuuerung gebracht, daß in Betreff der schweizerischen Leibgarde und der Aisiplüchc des Ulrich lchcn Rcgi-'"e»tS ein Schreiben an die königliche Durchlaucht von Savohcn ausgefertigt und dem Gesandten Grcißhjur Uebermittelung empfohlen werden solle, x.. (S. u. Thnrgau).