10K8 November 1677.
mögen, die andern aber, in Ulm beinahe cntdckt, einen Umweg über Nürnberg machen mußten. Zug^wird die Rechnung über die für sie eingegangenen Steuern vorgelegt. Die Steuer von Zürich, mit I»begriff von 286 Gulden auö Winterthnr und 166 Gulden auö Stein, betrug 4733 Gulden, von3666, Glarus 266, Basel 1666, Schaffhauscn 766, Appenzell A. RH. 367, Stadt St. Gallen 1168, MwHausen 256, Biel 96, Neucnstadt 186, Genf 1866, Landschaft Neuenbürg 1632, Ministralen und RathNeuenbürg 666, Prädicautcn von Neuenburg 186, Franenfeld 166, Rhcinthal 118, auch Toggenburgso daß im Ganzen (mit den Bruchzahlen) die Beiträge sämmtlichcr Orte auf 16,146 Gulden 23 Schi '8 Heller» anstiegen. Davon wurden für ihre Befreiung verwendet (mit Inbegriff von 166 Ducaten ^schenk für I)r. Zaffi) 2257 Gulden, für Unterhalt und Reise 6723 Gulden, und erzeigten sich an Baarscha t7166 Gulden, k. Um beim Einschluß der Eidgenossen in den Frieden auch Genf darunter zu begreifwäre hiezu nach der Ansicht Berns die geeignete Formel des Einschlusses der Eidgenossenschaft in de»Friedcnötractat: »'l'rollooim llelvotioo oonkollorativ Ouutonvs, guiguv lz,sis soeluli vi z,vri>ötno koeäereguncti sunt«; nach Genfs Wunsch: »'l'roäocüm llulvotisö eonkolloratso Onntonos euruingnv omniuwslnZulorum soeiull et perziotuo koollora funeti«, oder aber: »Trolloeim OonkoäorntW IlelviNiw Onntoues,qui<zu<z ipsis eonzunetiin et sopurutim socinli ei perpotuo kazlloru funeti sunt«; noch besser scheint:(loeim Lölvetiso eonkoelorutM Luntones guiguo ipsis, niniüdus nut sinKulls, sociuli vi. porpetuo koeäe^funoti sunt.« Bern wird diese Formeln der Stadt Genf mitthcilen, damit sie dieselben ihrem in k>"'pfälzischen Diensten stehenden Angehörigen Spanhcim zur Begutachtung übersenden könne.
Conferenz der 111 alten Orte sammt Zug.
Brunnen. 1«78, 21. Januar.
t!a»dc«archiv Nidwalde,,.
Gesandte: U r i. Joh. Karl Emanuel Beßlcr, Pannerherr; Gardehauptmann Anton Schmid, La»d^'Hauptmann. S ch w h z. Franz Bctschart, Laudammann; Jakob Weber, alt-Statthalter; Landvogt„Betschart" (Rigert?), alt-Sekelmeister. Nidwalden. Joh. Ludwig Lussi, Laudammann. ZugJakob Zurlauben, Landeshauptmann; (Joh. Heinrich) Hotz, Sekelmeister.
»». Nach gewöhnlicher eidgenössischer Begrüßung und allseitigen Neujahröwünschcn wurde daö Schrei"von Lucern in Berathung genommen uild die Behauptung desselben, daß man seit 1654 gegen diesezung des Zolls an die Zinnen keine Einwendung gemacht und sie nie als eine Neuerung bestritten ha^ES wurde nun beschlossen, zu erwidern: Der Zoll sei an den Zinnen znerst 1654 gefordert, dann cMden 16. September 1655 zu Geröau von Lucern erklärt worden, daß wegen dieses Zolls Niemandschwert werden solle; man gewärtige also, daß Lucern von seinem Vornehmen abstehe und auf der Tag'sazung zu Baden beruhigende Erklärungen gebe. Auch Obwalden wurde eingeladen, in gleichem S>>»^nach Baden zu instruiren. Sofern Lucern inö Recht genommen werden müßte, würde mau statt dc^'Marktes zu Lucern den Markt in Zug besuchen, daher Zug angemessene Anstalt treffen sollte, daß n>^