September 1675.
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(S, u. Bellenz:c.). Ii» Lucern wurde ersucht, wegen des Bischofs von Basel und anderer Sachen^lber eine Conferenz anzusezen, bei welcher auch wegen des spanischen Gesandten und des SchreibensGenerals Montecuculi verhandelt werden könnte, v. Dem Boten des Bischofs von Basel wurde^nntniß gegeben, daß Lucern um eine Conferenz angesucht worden sei.
Man sehe auch im Abschnitte HcrrschastSangelegenheiten:
^tuz,c. Art. 5S7.
«St
Conferenz der VIII katholischen Orte sammt dem Abt von St. Gallen.
Lucern. 1«7», 23.-2». September.
T»aat»arcUtv Luccr». Atlg. Absch, Bd. I-XIl, kol. iZl.
Gesandte: Lucern. Joseph Amrhyn, Schultheiß; Eustachius von Sonnenberg, Venner; Karl^^istoph voir Fleckenstcin; Joh. Leopold Birchcr, Bauherr. U r i. Karl Emaituel Beßler, Landammann;
Peregrin von Bcroldingcn, erwählter Landvogt im Thnrgau. Schwhz. Kaspar Abybcrg, Land-^viann; Franz Ehrlcr, Landeshauptmann in der March. Uutcrwaldcn. Joh. Peter Jmfeld, Land-^Niann, und Joh. Melchior von Alzigcn, Statthalter, vo.n Obwaldcn; Franz Ackermann, Landammann,^ Karl Lcodcgar Lussi, Panncrhcrr, von Nidwaldcn. Zug. Paul Müller. Bauherr; Marlin Schmid,^kclmeister. Frei bürg. Franz Peter Vondcrwcid, Sckelmcister; Joseph Reiff, Burgermeister. S o-' ° thur n. Pctermann Suri, Schultheiß; Franz Suri, Venncr. Appenzell I. Rh. Konrad Fäß-Landammann. Abt von St. Gallen. Fidel von Thurn. Landeshofmeistcr.
Um die vom Bischöfe von Basel gewünschte BundeSerneucrung vorzunehmen wird nach ge-zogener eidgenössischer Begrüßung und Vorlegung des am 16. September 1655 aufgerichteten Bundes-und des am 19. October 1655 verfaßten NcbenreeesseS einstimmig beschlossen, den Bundesbrief zuBeuern; dagegen gibt der Receß zu wichtigen Bedenken Anlaß, einestheils wegen des Defenstonals mit^ gesanimten Eidgenossenschaft, zu dem man sich von Seite der katholischen Orte nicht mehr verstehen^"'Ue, andcrntheilS wegen Freiburg und Solothurn, die in urplözlichen Fällen dem Bischöfe Zuzug zu^'sten verpflichtet wären. Hinsichtlich des Orts, der Zeit und der Kosten der Solemnisirung wird zu^l'parung der Kosten auf die Altermerung dieser Feierlichkeit verzichtet und dem Bischöfe anheimgestellt,N"t einfacher Auswechselung der Instrumente zu begnügen oder mit mehrerer Solemnilät eine öffcnt-Bundesbeschwörung veranstalten zu lassen. In diesem Sinne wird ein Schreiben an den BischofZossen. Hinsichtlich der Tragung der Kosten für Solemnisirung des Bundes walteten verschiedene^'chten. I», (S. u, Mendris). «» Auf das von Zürich den Orten übermittelte Schreiben des Gcne-Montecuculi war man gesinnt, gemeinsam die Ansichten nach Zürich zu überschreiben; da aber Uri,^llerwalden, Freiburg und Solothurn ihr Bedünken bereits nach Zürich übermittelt hatten und zwar in^o»i auch hxn andern Orten zusagendeil Sinne, wurde Zürich von leztern in Kcnntniß gesezt, daß auchkeinen Grund sehen, mit der Berathung der Sache zu eilen, indem ihnen nichts im Wissen sei, das