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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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August 1675. 977

unter Abt Pius halten zu lassen sei mündlich versprochen worden, Näheres in Unterhandlung mitLandeshofmcistcr. Ii. Hinsichtlich der beabsichtigten Erbauung eines Kapuzinerklosters von Seite derwitschen Glarner wird dem Statthalter angcrathen, davor zu warnen und, wenn dieß nicht helfe, zu^testiren, I, Statthalter Jsclin verdeutet ferner, cS sei davon die Rede, den Abt von Einsiedeln inauf dje von ihm bei der Näsclscr Fahrt gehaltene Predigt auf künftiges Jahr zur Anhörung einer'Verlegung einzuladen, oder doch dieselbe sonst zu widerlegen. Das leztcre scheint angemessener. i»i.'k Gesandtschaft von Bern klagt, daß die in der Landvogtei Tschcrlitz zu Poliez-lc-grand und Penthercaz^ Gnaden übrig gelassenen Katholiken fortwährend frecher werden, nämlich zuwider dem Vertrage von^ und dem Mehrheitsbeschlüsse der Gemeinde von 1619 den katholischen Gottesdienst wieder einzu-^wn beabsichtigen. Ob nun diese Katholiken, nachdem weder ihre Eltern noch sie diesem Mehrheits-. Flusse sich gefügt haben, zur Auswanderung angehalten werden sollen, wie die Ansicht zu Bern ist,in Frage, i». Das weitläufige Memorial des französischen Gesandten über den Sinn der Erb-von 1511 soll in ernstes Bedenken gezogen werden. «». (Zürich und Schaffhausen). Da inUffhausen der Tochter des Friedrich Waser von Zürich die Vcrehelichung nach Schaffhausen gewehrt^V, weil sie nicht ädll Gulden bcsize, empfiehlt Zürich dieselbe zu nachsichtiger Aufnahme, unter Hinweisung^ ärmere in Zürich vcrheirathete Töchter aus Schaffhauscn. K». Auch rccommandirt Zürich des Statt-Ulmann zu Feuerthalcn bekannte Anforderung von 18l) Gulden an den jüngst verauffalltenMoldauer.

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Konferenz von Schwyz und Glarus.

Lachen. » August.

LaiideSarchiv Dchwvz.

Gesandte: Schwhz. Franz Ehrlcr, alt-Landammann; Franz Betschart, Landcsfähnrich; Gilg Jm-^3, Landessekelmeister. Glarus. Balthasar Müller, alt-Landammann; N. Blumer, Sekclmcister.

Die Conferenz war vornehmlich wegen der in dem Streit um die Brunalp von Schwyz auf-wendeten Kosten angesezt. Mit Bezug auf die von dem Obmann zu Gunsten von Schwhz gefällte^"stchcidung und nach weitläufiger Ansprache, Antwort, Rede und Widerrede verpflichtet sich Glarus,Etliche Kosten am ersten Sonntag des folgenden Hcrbstmonatö in Wesen baar zu erlegen. I». Die^ben des Landvogtö Aufdermaucr wollen über die Illlll) Gulden, welche derselbe dem Orte Glarus inRechnung zu bringen soll unterlassen haben, nach so vielen Jahren sich nicht behalten lassen. Will^rus rechtlich gegen sie verfahren, so verspricht Schwyz, schleunig Recht zu halten. «. Glarus führtwerde, daß die Gcnossame von Tuggen ihre Fache oder Wuhren ungebührlich weit in die Limmat^augscze und dadurch die Glarner in der Schifffahrt hemme, wodurch alte Briefe und Siegel vcrlczt^Ven. Schwyz ist erbötig, den Thatbestand durch einen Augenschein ermitteln zu helfen. «I, Schwyz^"ngt, daß laut gefälltem Spruche die Marchung an der Brunalp vorgenommen werde, und zwar noch

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