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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Juli 1675.

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Conferenz der evangelischen Orte bei Anlaß der Tagsazung zuBaden. I<»7S, im Juli.

Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. 1S3, kol. 142.

Gesandte: S, Abschied 622 (für evangelisch Glarns Fridolin Jselin).

». Auf den 23. September (a. K.) wird ein Fast-, Bet-, Dank-und Bußtag angeordnet. !»>dem, was Bern und Basel dem französischen Prediger La Faye verehrten, steuern Zürich 16, Glaru^Schaffhausen 16, Appenzell 3, St. Gallen 6 Reichsthaler, zusammen 38 Reichsthalcr. e. Von dc»Städten wird die lormula, oonsonsus*) placetirt, in der Meinung, daß sie von allen Kirchen- und S ^dienern, auch Professoren unterzeichnet, auch keinem, der sich der unbedingten Unterzeichnung ^

Zutritt zum Ministerium gestattet werde, jedem Ort aber überlassen bleibe, sie zur Bestätigung der )Gewalt vorzulegen; der Druk jedoch soll unterbleiben. Die übrigen evangelischen Orte und Zugcwa" ^erhalten Mitteilung des Consensus sowohl als eines darüber ausgefertigten Berichtes zu Handc»Obrigkeiten und des Ministeriums, mit Ersuchen um ihr Placct, nach dessen Eingang sie auch der ^und dem Ministerium von Genf im Begleit kräftiger Erinnerung zugestellt werden sollen. «I> 2'"trage Genfs eröffnet Herr Franconi, daß der Pfarrer (ourö) zu Sacconnex dem 1564 zwischen dem ^ 'von Savoycn und der Stadt Bern geschlossenen Tractate zuwider eineu gewissen Zehnten sich ^wolle, und bittet zugleich, bei dam Könige von Frankreich mit dem Gesuche einzulangen, daßjenem Vertrage und bei dem zur Zeit des Bundcsschwurö dem Pfarrer angelegten Verbote geschüzt ^Dieser Bitte wurde zu entsprechen und auch den französischen Gesandten um seine Verwendung zn er>beschlossen, v. Auf den von dem Oberamtmann Karl Friedrich Braun zu Rheinfeldcn der Stadl ^wegen Verkauf von Früchten an die Franzosen eingesandten Verweis ist im Namen der löblichen ^gütigend zu antworten, t. Zürich und Bern projectiren auf die von Venedig cingckommcne ,vom 11. Juni eine Erwiderung: Mau sei geneigt, dem Tractat ferner Genüge zu leisten, finde den! ^ganz klar und keiner Erläuterung bedürftig, daher eine Abordnung zu weiterer Verhandlung nicht >n^wendig, erwarte aber die Bezahlung der ausstehenden Pensionen (11. Juli). K. Zürich theilt niit, ^die Hauptleute in Straßburg über den Zustand der Kehlschanze und die ihnen gemachte Zumuthung,selbe zur Verwahrung zu übernehmen, berichtet haben, und trägt bei Bern darauf an, dieses zur Siche ^der Rheinbrüke zu gestatten. Bern wird in diesem Sinne seinen Hauptleuten zuschreiben.allgemeinen Session soll der Antrag gestellt werden, den Friedenöcongreß zu beschiken, wobei Bern ^Basel vorschlagen, daß, wenn die katholischen Orte nicht dazu Hand bieten, die Evangelischen esthun sollen, l. Statthalter Jselin von evangelisch Glarus berichtet über das ToggenburgerMit dem Zoll sei die Sache in Ordnung; ebenso mit der Synode, in welche der Abt zwei weltliche ^gelische Beisitzer frei und einen aus einem dreifachen Vorschlage des Landes wähle; die Kinderlelsse

*) S. Anhang.