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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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December 1674. 953

zu wcken, sich darauf beschränke, seine dießfälligen Aufträge schriftlich einzugeben. Dabei eröffnetwie der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, in Erinnerung an die vor zwei Jahren dem^ggrafcn zu Dohna und dem Obersten Duplessis-Gourct crthciltc befriedigende Erklärung, auch jczt nichtsöderes erwarte, als daß sie ihre mitvcrbündeten Orte zu den dem Hause Brandenburg und dem cvan-^sichen Wesen ersprießlichsten Entschlüssen werden bewegen helfen; denn in den Niederlanden sei das^ngcljschx Wesen durch Frankreich in die Gefahr des Untergangs gesezt worden und wäre eS sehr zu^ ^gen, wenn Evangelische die Krone Frankreich begünstigen und durch Werbung und Lieferung vonSoldaten solches Vcrderbniß befördern würden; auch Karl Ludwig, Kurfürst von der Pfalz, theile dieWartung, daß wenn auch einige katholischen Orte für Frankreich gestimmt seien, den Evangelischen dochBingen werde, ihre Verbündeten zu vermögen, daß sie mit den Alliirtcn zu Wiederherstellung des west-^aljschen Friedens mitwirken. In Erwiderung hierauf wurde am 36. November (alt. Kal.) dem Ge-lten zu Händen seiner Committcntcn unter Vcrdankung ihres Zutrauens die Zusicherung crtheilt, daß^ den Erwartungen möglichst zu entsprechen sich bemühen werde, dabei aber auch um Einschließung^ der Eidgenossenschaft, so auch der Stadt Genf in den künftigen Friedensvertrag bitte, und besonders'k mit Zürich, Bern, Basel und Schaffhauscn, sowie mit Frankreich verbündete Stadt Mühlhauscn als^utral zu gnädigster Schonung empfehle. Der Stadt Mühlhauscn, welche von der kurbrandenburgischenr»>ec pgg eme und andere Mal um Auslieferung der dahin geflüchteten französischen und bischöflich^aßburgjschcn Güter angesucht worden war, wurde von dieser Empfehlung ebenfalls Kenntniß gegeben.' (Die IV Städte). Da die im Jahre 1667 in Genf gewesene evangelische Gesandtschaft vom Gcne->cutcnant Balthasar zu Prangin im Namen der IV Städte um Gevatterschaft gebeten, aber seither) keine Honoranz abgegeben worden ist, werden nun zwei vergoldete silberne Schalen, von 56 LothZu solchem Zwekc anfertigen zu lassen bewilligt. «. (Die Städte Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen^ St. Gallen). Da einige der evangelischen St-ive Bedenken getragen, die bis dahin in Genf an^ gelegenen picmontesischen Gelder zu übernehmen, ist denselben dieses Licbeswerk um so mehr zu^hschlen, als dieselben meistens aus der von der evangelischen Eidgenossenschaft herrührenden Steuer^ Erhaltung der Kirchen- und Schuldicncr in Picmont aufbehalten worden sind und Genf auö erhcb-

Ursachen Bedenken trägt, diese Gelder weiter hinter sich zu behalten.

Conferenz der die Vogteien Bellenz, Bollenz und Rwiera regierenden III Orte.Brunnen. S. December.

Landeöarchlv Nidwalden.

Gesandte: U r i. Joh. Pcrcgrin von Beroldingen, Landammann; Karl Emanuel Beßlcr, Panncr-Schwhz. Franz Ehrler, alt-Landammann; Johann Gilg Jmling, Sckclmcistcr; Joh. Franz^schart, alt-Sekelmeistcr; Matthias Stadler; Joh. Rudolph Belmont. Nidwald cn. (Joh.) Franz^tz, Landeshauptmann; Franz Leu; Niklaus Kaiser, LandeSsähnrich.

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