November 1674.
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^ t». Da Basel auf diese Versammlung, bei welcher Glarus, Appenzell I. Rh. und das Gotteshausals entschuldigt ausblieben, gedrungen hatte, wurde von den dortigen Gesandten zuerst cr-"et l Die kaiserliche und brandcnburgische Armee und ihre Alliirtcu, als sie im Elsaß dem französischen^ schall Turcnne vergeblich bcizukommen trachteten, haben nun im obcrn Elsaß, bis auf eine halbe^u»de Entfernung von Basel, die Winterquartiere angeordnet, seien aber von der verstärkten Armee^ Prinzen von Conds bedroht, daher auch Basel selbst um so mehr zu befürchten habe, als jede der^ rn Armeen bei 50,000 Mann zähle. ES wurde hierauf beschlossen, an die Häupter der Reichöarmce,an den Kurfürsten von Brandenburg, Kurpfalz, den kaiserlichen General, den Herzog von Lo-"Pcn und den Herzog von Lüneburg zu schreibe», daß man von ihrer Nähe nicht Gefahr, sondern viel-Schuz gewärtigen wolle, sie also ersuche, ihren Untergebenen keinerlei Verlezung des schweizerischen^cs zu gestatten (5./15. November). I». Aus die vom spanischen Gesandten eingelangte Versicherung,der Annäherung der Verbündeten keine feindseligen Absichten gegen die Eidgenossenschaft zu Grundejedoch gcwärtigt werde, daß auch die Kantone das Reich und die andern von ihnen bei ihrenKtaten stets vorbehalteucn Staaten als Freunde betrachten und an der Erbeinung und den Zusicher-en von 1034 halten, besonders auch einsehen werden, wie die Rükkchr des Elsaßes und der Frcigraf-. an ihre frühem Herren und Beschüzcr selbst der Eidgenossenschaft zum Vortbeil, die durch Schwcizcr-.. verübten Ungerechtigkeiten Frankreichs zu ihrem eigenen Schaden gereichen, — wurde mit vcrbind-Verdankung und mit der Versicherung geantwortet, daß mau eidgenössischer ScitS allen eingegan-Verpflichtungen Genüge geleistet zu haben glaube, v. Um aber selbst auch für die eigene Sichcr-^ ju sorgen, versprach man sich gegenseitig, den dreifachen Auszug in Bereitschaft zu sczen; auch wurden^ ^»dvögtc der gemeinen Vogteicn aufgefordert, unvcrweilt die Bercithaltung der Mannschaft allerAuszüge und die Vorsorge für ihren Unterhalt anzubefehlen, besonders aber denjenigen von Baden,^rgau und des Rheinthals aufgetragen, die Ausfuhr der Mchlvorräthe an den Gränzen und das Ein-"Pen schlechter Münze zu verhindern. An die III Bünde und Wallis wurde durch Expresse was an-^dnct worden sei berichtet und die Einladung beigefügt, sich ebenfalls zu bundcSgemäßcm Zuzug und^ auf jh^ eigenen Kosten bereit zu halten und durch den rükkchrendcn Boten zu antworten. «I. An^arns, Appenzell J.-Rh. und den Abt von St. Gallen wurde geschrieben: „Man hätte gewünscht, daßgemeiner Anständigkeit wegen auch jemand aus eucrm Mittel allhero gekommen wäre; nun habenleih Alllaß dessen einhellig eine Nothdurft sehn befunden, unserm gemeinen Adscheid dicßmal einver-. ju lassen, daß wenn künstig von dem einen oder andern Ort, von anscheinender Gefahr wegen,^ des allgemeinen Defcnsionalwescns eine allgemeine Zusammenkunft ausgeschrieben werden möchte,mehr ausbleibe, sondern wenigstens auch jemanden, nach der verschriebenen allgemeinen, vonleits Obrigkeiten ratificirten Instruction mit aller andern Orten Abgesandten dem Vaterland zum^ ju verfahren, unfehlbarlich hinschicken solle." v. Der projectirte Eid für die KriegSsecretäre wird
ßcn und Uri und Bern ersucht, je einen Kriegösecrctär zu ernennen und mitzubringen, damit, wennKriegscorps ausgestellt würden, jedes seinen besondcrn Sccretär habe. 5°, Bei Verlesung des Dcfcn-"Mals wurden die nöthigen Erläuterungen beigefügt, auch Ergänzungen, z. B. daß neben den einer An-don je 100 Fußkncchten beigegebenen drei Reutern noch drei Dragoner hinzugefügt, jeder Schlacht-et (Bataillon) auf 400 Mann bestimmt und zu scchscn hoch aufgestellt, jeder Auszüger neben dem