78« August 1669.
ein Maß Salz je 1 Schill.; ein Ccntner Käse oder Butter 3 Schill,; ein in das AuslandPferd oder Rindvieh und ein Stük KanfmannSwaarc 4 Schill.; ein Sink im Lande bleibendes^ ^2 Schill.), dem Abschied beigelegt. I». Obwaldcn erinnert, daß Uri auf einer Brüke seines LandesZoll gesteigert habe mit dem Versprechen, nach gewissen Jahren den alten Zoll wieder eintreten zu " 'die bedeuteten Jahre nun aber verflossen seien, t. Da man lange schon damit umgegangen ist, die ^zu Anlegung von Fruchtvorräthen auf Kricgözeiten zu vermögen, und der Nuntius auf das ingegebene Memorial Befehl erhalten hat, sich darüber zu informircn, werden die Herren alt -Landam ^Püntincr und alt-Landammann Joh. Franz Ncding beauftragt, mit ihm zu confcriren. «Iersucht, den Abt von Einsicdcln zu beförderlicher Veranstaltung der OrdenScongrcgation zu bestimmen,die Herren Püntiner und Reding die bezeichnete Angelegenheit ebenfalls anbringen können.
Besondere Verhandlungen der Bellenz :c. regierenden III Orte.
>>6 f. ^
e. Genehmigung der Instruction der Gesandtschaften nach Bcllcnz gemäß Entwurf Ur> ö.Rapperswhler Rechnung soll zwischen den drei Orten möglichst bald abgeschlossen werden. ^
(S. u. Bellenz zc.). l. Bewilligung eines Empfehlungsschreibens für Dominik Grüninger anGraf Tana in Turin.
Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangelegcnheiten:
Bellen; ic. r. n. I» Art. 466 u. 467.
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Conferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 3. Februar.
Staatsarchiv Lucern. illlg. ilbsch. I.VIII, fnl. 7l.
Gesandte: Lucern. Christoph Pfhffer, alt-Schulthciß und Pannerherr; Eustachius von ^bcrg, Venner; Joh. Christoph Kloos, Vcnner; Rudolph Mohr, des Raths. Uri. Joh. KarlBcßlcr, Pannerherr; Karl Franz Schmid, alt-Landammann. S ch w y z. Wolf Dietrich Reding, ^Herr; Martin Belmont, alt-Landammann. Unterwaldcn. Wolfgang Wirz, Landammann, und ^Jmfeld, alt-Landammann, von Obwaldcn; Joh. Ludwig Lussi, Landammann, von Nidwaldc».
Karl Brandenberg, Ammann; Ulrich Schön, des Raths. ^ ^
«. Der eidgenössische Ncujahrsgruß und das Schreiben der Conservatorcn des SanitätStrib»»^ ^
Mayland eröffneten die Versammlung, worauf dann Uri sich über die Verkleinerung beschwerte, die
dem Tribunal durch Schreiben nach Luccrn, Zürich und sogar Basel widerfahren sei, als hätte vcUri es an der erforderlichen Corrcspondenz crmangeln lassen, während er doch im Anfang, als dw ^Sucht in Basel und im untern Bcrngebiet ausbrach, sich so weit herbeiließ, zu gestatten, daß ein Sa»commissär in Flüelcn sich aufhalte; dicß habe Uri freilich in der Meinung gethan, daß laut z>el
die Orte selbst verpflichtet seien, den Commissär bei sich zu dulden; jezt, nachdem es eine