Druckschrift 
6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
Entstehung
Seite
746
Einzelbild herunterladen
 

<4v März 1668.

gund zu unterscheiden, auch wie, wenn das Heimatort die Bestrafung unterlasse, von der E'dgenostensch^^die Fehlbarcn einzuschreiten sei. Von diesen Beschlüssen wird den III Bünden und der p».'

mit dem Ersuchen Anzeige gemacht, dieselben ebenfalls zu cxequircn,damit das ganze helvetischein diesem xassu unirt sei." Ii. Auf Anregung von Schwyz wird den Obrigkeiten in Ueberlcgungob bei solchen Verhandlungen mit namhaften Fürsten und über andere Sachen die Nichtzustimniung^^Ortes Alles Hinterhalten könne. I. Damit auch weder der Landschreibcr noch die Gesandten >" ^auf Reservationen der Gesandtschaften Vorwürfen oder Verleumdungen ausgcsczt seien, sollen d>c^vate und absonderlichen Meinungen der Gesandtschaften wie herkömmlich in den Abschied des beirrOrtcS gesczt werden. Schwhz, das diesen Punkt in Anregung brachte, hatte gewünscht, daß sv^vate in alle Exemplare gesezt werden. Ii. Den einzelnen Hauptleutcn der Garde, die nochcruten bezogen haben, derselben aber benöthigt sind, bleibt gestattet, nach Erlangung der vrssrd^Atteste und Paßzeddcl zwölf bis achtzehn Mann zu werben. I. Der von dem Fürstbischof vonBezug auf die Lchensrecognition des Buchögau's dem Stande Solothurn angetragene Vergleichs ^soll nicht ausgeschlagen werden; wenn er aber ohne Erfolg bleibt, ist auf künftiger Jahrrcchvu^^bereits eingeleitete Rechtsverhandlung zu veranstalten. «». Auf Antrag des Landvogts vonden basel'schen Kaufleuten, die sich während der Contagion außerhalb Basel aufgehalten haben,die Zurzacher Messe in Person, nicht aber mit Waaren zu besuchen; sie sollen sich jedoch über Ber'b^ ^der Quarantäne gehörig ausweisen, auch auf der Messe sich eingezogen verhalten, um nichtSchrcken unter den gemeinen Kaufleuten zu verursachen. «. Um bei den gegenwärtigenZeiten dem Mangel zuvor zu kommen, wird Zürich beauftragt, mit Lindau über Anschaffung ^"^^0vorrathes zu unterhandeln. «». Der Gesandte von Appenzell J.-Rh. bringt an, wie der über das ^lein Grimmcnstcin mit Außcrrhoden entstandene Streit noch nicht beigelegt sei, vielmehr die Land r ^Außerrhoden die Fenster daselbst eingeworfen und mit Brand gedroht haben, sein Standanlaßt sehe, um gebührenden Schuz zu bitten. Der Gesandte von Außcrrhoden erklärt sich "'äst 'und entschlägt sich der Theilnahmc an der Berathung. Die evangelischen Orte tragen an, ^Obrigkeiten sollen sich vergleichen und die übrigen Orte sie, auch wider den Willen derdem Vergleich schüzcn. Die katholischen Orte gehen noch weiter, wollen nämlich dem Stande gi-

durch Schreiben anzeigen lassen, sofern kein Vergleich erfolge, werde auf künftige Jahrrechnung ^ ^tation erfolgen, damit rechtlich entschieden werde. >». Nachdem die Gesandten LandammannUri, Landeshauptmann Stultz von Unterwaldcn und Landcöhofmcistcr Fidel von Thum vonin ein verläumderisches Gerücht gebracht worden sind, daß sie auf leztcr Tagsazung im Februar ^ ^Sizungausgestellt" worden seien, wird in den Abschied gesezt, daß auch nur kein Gedankesei, mit dem Beifügen, daß der Kalumniant, wenn man ihn erkunden könne, nach Verdienenwerde. «>. u. r. (S. u. vier ennetb. Vogt, überh.). «. (S. u. MendriS). t. u. « (S-v. (S. u. Freiämtcr). u. x. (S. u. SarganS). (S. u. Rheinthal). (S. u.

Bes 0 ildere Verhandluilge,r der kath 0 lischen Orte. ^

«». (Alle Orte.) Alle in den allgemeinen Sizungen vorgckommcncil Hauptgcgcnständc wnrden Verhandlungen durch die katholischen Orte präliminalitcr berathcn. I»ß». (Die mit dem

«