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a»a ^ ^"hr, welche den eben genannten Schlatter, des Josua Bruder, zu einer Buße von 300 Guldenbesonderer Gnade diese Buße auf l00 LouiSthaler ermäßigt, des Schlattcrö Stief-^ aber um 25 Pfund und die Schwägerin um 10 Pfund dafür gebüßt haben, weil sie derAnleitung gegeben haben, sich mit den Töchtern nach St, Gallen zu entfernen; nun sei vom^ ^ ^ ""tcr'in Juli eine Citation nach St. Gallen gekommen, worin die Auslieferung der Schlutter^ ^ werde, und habe die Obrigkeit darauf geantwortet, die Schlutter sei ohne ihr Vorwifsen nach^ gekommen, habe ihren Schnz noch nicht verlangt, es werde ihr also einfach die Citation an-Stt'i > uun frage es sich aber, was bei wiederholter Rcclamation zu thun sei. ES wurde hierauf
Tck? Kappeler'schen ähnlich und so möge sich St. Gallen nach dem Vorgänge
6>i,d benehmen oder auch zu größerer Sicherheit darauf hinwirken, daß die Schlatter mit ihren
lsit Appenzell Unterkunft suche, Leztcreö, sagt der Abschied, sei auch wirklich geschehen, k. Zürich
die ^ ^"itand mit dem Abte von St, Gallen, betreffend Ansprüche in Elgg, aus einander und zeigt,^o» ^ LandcöhofmcisterS Fidel von Thurn, bei den XII Orten Klage gegen Zürich zu erheben,
unzuläßig sei, weil der Abt nicht mit den XII Orten zusammen verbündet sei, sondern nurüsics/" ^ Schirmortcn, aber auch der unwidcrsprcchlichcu Oberhcrrlichkcit Zürichs und besonders dementgegen stehe, daher denn von den evangelischen Orten erwartet werde, daß sie das^wgei, des Abts bei den XII Orten ab und nach Zürich weisen werden.
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Conferenz wegen rheinthalischen Angelegenheiten.
Altstätten. i5. August.
Landcsarchl» Appenzell J.-Sih.
' ^omcns der regierenden Orte: Landammann Kourad Fäßler zu Appenzell;
St. gallischer Landcshofmeistcr. Von A p p e n z c l l A. - Rh.: Statthalter
, ""d Landcsfahnrich Ulrich Zürcher. Ferner der r e g i c r c n d e L a n d v o gt, David
» »ultc^ und der a b t - S t. g a l l i s ch c G e r i ch tö a m m a n n, Ulrich Düringer. Daneben waren
^ Anwesend Abgeordnete der Gemeinden Alt statten, Obcrricd, Bernana, Marbach und'gach.
^ vorgenannten Gemeinden und Hofe hatten seit mehr als zweihundert Jahren die Scholl-z^^^^'kffahrl innegehabt und selbige jährlich lehenöweise gewissen Schiffleuten im Rheinthal gegendjx ^ Versicherung, wöchentlich nach Lindau fahre» zu wollen, anvertraut. Seit einem Jahre aber wolleni den Schollbergcrn solche Abfuhr aus ihrer Stadt nicht mehr gestatten, vielmehr dieselbe
^sii» ^ eigenen Schiffleutc bcsorgcil lassen oder aber von jedem Sak Getreide und jedem Salzfaß eine' ^ Gebühr beziehen. Da alle Bemühlkugcn, die von Lindau von dieser beschwerlichen Neuerung>)^^"sten, bis jezt fruchtlos waren, so sah mau sich nunmehr zu folgenden Entschlüssen veranlaßt:^hl ^Lindaucr Wochcnmarkt für'ö Künftige „quittircn" und weder Getreide, Salz, Eisen nochvon daher beziehen ; Zuwiderhandlungen durch Rhcinthalcr werden mit 50 Thalcr zu obrigkeitlichen